In einem bemerkenswerten Schritt hat die Gemeinde Hohenroda im Landkreis Hersfeld-Rotenburg das begehrte Prädikat „Tourismusort“ erhalten. Regierungspräsident Mark Weinmeister überreichte den Anerkennungsbescheid feierlich an Bürgermeister Andre Stenda am 11. Juni 2026. An dieser festlichen Zeremonie nahmen auch Horst Wenzel, Uwe Berk und Carola Schumacher teil. Ein großer Tag für die rund 3.000 Einwohner Hohenrodas und die angrenzenden Ortsteile Ausbach, Glaam, Mansbach, Oberbreitzbach, Ransbach und Soislieden, die nun gemeinsam von diesem Titel profitieren können.

Der Weg zu dieser Auszeichnung war kein Zufall. Im März 2025 stellte die Gemeinde den Antrag auf diesen Status und der Fachausschuss für Kur-, Erholungs- und Tourismusorte beim RP Kassel beschloss einstimmig, das Prädikat zu verleihen. Im Oktober 2025 gab es dann die Empfehlung und im Januar 2026 segnete das Hessische Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr, Wohnen und ländlichen Raum das Ganze ab. Es ist jedoch wichtig zu wissen, dass der Titel nicht nur ein schöner Name ist. Um als Tourismusort anerkannt zu werden, muss eine Gemeinde mehr als doppelt so viele Übernachtungen wie Einwohner vorweisen können. Hohenroda hat hier mit durchschnittlich 40.000 Gästeübernachtungen pro Jahr seine Hausaufgaben gemacht.

Der Mehrwert des Prädikats

Ein Tourismusort hat nicht nur einen schillernden Titel, sondern auch die Möglichkeit, einen Tourismusbeitrag von Übernachtungsgästen zu erheben. Dieses Geld fließt in die touristische Infrastruktur und das Marketing der Region. Das ist ein cleverer Schachzug, denn wer möchte nicht in einer blühenden Umgebung Urlaub machen, wo alles gut organisiert ist? Diese Auszeichnung hebt Hohenroda von anderen Orten ab, vor allem durch seine landschaftliche Lage und bedeutende kulturelle Einrichtungen, die es zu entdecken gilt.

Die Statistiken im Gastgewerbe und Tourismus sind in Deutschland ein heißes Thema. Wie die Bundesstatistiken zeigen, sind sie nicht nur Zahlen, sondern auch Indikatoren für die wirtschaftliche Gesundheit einer Region. Diese Erhebungen ermöglichen es, die Rentabilität und Produktivität im Gastgewerbe zu beurteilen und sind daher für wirtschafts- und strukturpolitische Entscheidungen von großer Bedeutung. Monatliche und jährliche Statistiken erfassen alles von Übernachtungen bis hin zu Beschäftigtenzahlen und geben ein klares Bild der konjunkturellen Entwicklung im Dienstleistungsbereich.

Für Hohenroda bedeutet das Prädikat „Tourismusort“ nicht nur Anerkennung, sondern auch eine Chance, die touristische Entwicklung aktiv zu gestalten. Mit einem soliden Fundament aus Übernachtungen und dem dazugehörigen touristischen Angebot wird die Gemeinde sich sicher weiterentwickeln und vielleicht sogar noch mehr Gäste anziehen. Die Zukunft sieht vielversprechend aus!

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