Am 27. Mai 2026 war es endlich so weit: Das Schwimmbad im Jugendzentrum Ronneburg im Main-Kinzig-Kreis wurde nach monatelanger Sanierung feierlich wiedereröffnet. Zu diesem Anlass versammelten sich zahlreiche Gäste aus Politik, Verwaltung, Vereinen und dem Ehrenamt. Es war ein echtes Fest der Wiederbegegnung, das von der musikalischen Darbietung des Hanauer Musikers Jürgen Vinzl begleitet wurde. Landrat Thorsten Stolz, Erster Kreisbeigeordneter Andreas Hofmann und Ronneburgs Bürgermeisterin Bianca Finkernagel waren ebenfalls anwesend und würdigten die zentrale Bedeutung des Schwimmbades für die Region.
Das Bad, das seit über 50 Jahren ein wichtiger Bestandteil der Gemeinde ist, wird jährlich von rund 26.000 Menschen genutzt. Es ist nicht nur ein Ort der Entspannung, sondern auch ein Schulschwimmstandort für sieben Schulen aus dem Main-Kinzig-Kreis und dem Wetteraukreis. Reinhold Walz, Leiter des Eigenbetriebs, betonte die Bedeutung von Begegnung, Gemeinschaft und Integration. Die Sanierung, die etwa 1,4 Millionen Euro kostete, wurde zum Großteil durch den Main-Kinzig-Kreis finanziert, während das Land Hessen rund 428.000 Euro als Förderung bereitstellte.
Ein Ort der Gemeinschaft
Die Wiedereröffnung des Schwimmbades ist ein Meilenstein für die Gemeinde. Bürgermeisterin Bianca Finkernagel erinnerte sich an die vielen persönlichen Geschichten, die mit dem Bad verbunden sind – Erinnerungen, die Generationen überdauern. Die Sanierung, die technische, energetische und barrierefreie Modernisierungen umfasste, war notwendig, um das Bad fit für die Zukunft zu machen. Architekt Gösta Weber blickte auf die anspruchsvollen Bauabschnitte zurück, die seit Frühjahr 2024 durchgeführt wurden.
Im Zuge der Sanierung wurden unter anderem defekte Beckenteile erneuert, die Beleuchtung modernisiert und barrierefreie Zugänge geschaffen. Das Bad verfügt nun über eine Wasserfläche von 8 mal 17 Metern mit drei Schwimmbahnen. Es ist vor allem für schulischen Schwimmunterricht, Vereinsarbeit und die Freizeitgestaltung der Bevölkerung unerlässlich. Vizelandrat Andreas Hofmann hob die Wichtigkeit des Hallenbades für Sport, Gesundheit und das soziale Miteinander hervor.
Ein Blick in die Zukunft
Die Wiedereröffnung des Schwimmbades in Ronneburg fällt in eine Zeit, in der die Bedeutung von Schwimmbädern in Deutschland stark im Fokus steht. Verena Hubertz, Bundesministerin für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen, hat erst kürzlich einen neuen Projektaufruf für das Bundesprogramm „Sanierung kommunaler Sportstätten“ veröffentlicht. Dabei stehen Fördermittel in Höhe von 250 Millionen Euro ausschließlich für die Sanierung von Schwimmbädern zur Verfügung. Diese Mittel sollen dazu beitragen, dass kommunale Schwimmbäder, einschließlich Hallen- und Freibädern, energetisch modernisiert werden und Barrierefreiheit sowie soziale Integration gefördert werden.
Die Fördermittel sind ein Zeichen dafür, wie wichtig Schwimmbäder für die Gemeinschaft sind. Städte, Gemeinden und Landkreise können bis zum 19. Juni 2026 ihre Interessenbekundung digital einreichen, um von diesen Mitteln zu profitieren. Das zeigt, dass es nicht nur um das Schwimmen selbst geht, sondern auch um die Förderung von Gesundheit, Sport und sozialem Miteinander. Das Schwimmbad in Ronneburg ist da ein perfektes Beispiel – ein Ort, der auch in Zukunft viele Menschen zusammenbringen wird.
Für weitere Informationen zur Sanierung des Schwimmbades können Interessierte die Webseite von Osthessen News besuchen. Dort finden sich detaillierte Informationen über die Wiedereröffnung und die durchgeführten Sanierungsmaßnahmen.
Wer weiß, vielleicht wird das Schwimmbad in Ronneburg ja auch zum Vorbild für andere Gemeinden, die ihre eigenen Schwimmbäder sanieren müssen. Es bleibt spannend!
