Beschädigung der Diana-Statue im Rumpenheimer Schlosspark
Heute ist der 18.06.2026 und was für eine traurige Nachricht aus Offenbach! Im Rumpenheimer Schlosspark wurde die Statue der Jagdgöttin Diana beschädigt. Diese markante Figur wurde erst 2019 durch private Spenden der Familie Weber für stolze 80.000 Euro wieder aufgestellt. Ursprünglich war die Statue 1965 entfernt worden, bevor das Areal an die Stadt verkauft wurde. Die Statue hat also eine bewegte Geschichte hinter sich.
Besonders ärgerlich: Das rechte Geweih der kerynitischen Hirschkuh, die die Jagdgöttin begleitet, ist abgebrochen. Ein Anwohner hat die Beschädigung entdeckt und glücklicherweise das abgebrochene Stück gesichert, bevor es entwendet werden konnte. Es wird vermutet, dass spielende Kinder die Statue als Klettergerüst oder für Fußballspiele missbrauchen, was die Sache noch frustrierender macht. Henning Hehner von der Bürgerinitiative Rumpenheim (BIR) hat bereits die Eltern darauf hingewiesen, dass die Statue eine private Spende ist und somit eine besondere Bedeutung hat.
Ein Blick auf die Kerynitische Hirschkuh
Die kerynitische Hirschkuh selbst hat ihren eigenen faszinierenden Platz in der griechischen Mythologie. Sie wird auch als Keryneische Hindin bezeichnet und war eine der fünf Hindinnen, die Artemis bei ihrer ersten Jagdprobe begegnete. Diese besonderen Tiere hatten bronzene Hufe und ein goldenes Geweih – eine wahre Augenweide! Der Herkules musste die Hirschkuh lebend fangen, da sie heilig war und das gelang ihm erst nach einem Jahr. Bei dieser Jagd war er nicht nur schnell, sondern auch ziemlich erfinderisch – Netze, Überwältigung im Schlaf oder eine Hetze bis zur Erschöpfung waren seine Methoden. Eine ganz schön gewaltige Aufgabe!
Die Statue im Rumpenheimer Schlosspark ist eine Replik, die aus Polyesterharz und Marmorpulver gefertigt wurde und in den Werkstätten des Louvre entstand. Die originale Statue, auf der diese Replik basiert, stammt aus der Zeit zwischen 330 und 320 v. Chr. und ist heute im Louvre zu bewundern. Es ist wirklich bemerkenswert, dass die Statue sieben Jahre lang ohne Beschädigung überstanden hat, während in der Nähe andere Skulpturen vandalisiert wurden.
Maßnahmen zur Schadensbehebung
Das Amt für Stadtgrün wartet nun auf ein Angebot zur Schadensbehebung von einer Fachfirma. Eine Hecke um die Statue wurde als Schutzmaßnahme vorgeschlagen, ist aber bisher nicht umgesetzt worden. Es bleibt zu hoffen, dass diese Maßnahmen bald ergriffen werden, damit die Statue der Diana, die so viel Geschichte und Mythologie verkörpert, bald wieder in vollem Glanz erstrahlen kann.
Neues Design, maximale Performance: Wie gefällt Ihnen unsere neue Website?
Datenschutz und DSGVO-Konformität gehören zu den grundlegenden Anforderungen eines professionellen Nachrichtenangebots. Die VeloCore-Umsetzung unseres Magazins durch Daniel Wom setzt auf datensparsame Verarbeitung, weitgehenden Verzicht auf Drittanbieter und transparente Einwilligungsmechanismen.
