Am 25. April 2026 findet in Frankfurt, Offenbach und Eschborn die mit Spannung erwartete Nacht der Museen statt. Von 19 Uhr bis 2 Uhr morgens werden an diesem Abend etwa 35.000 Besucher erwartet, die in 60 teilnehmenden Museen und Kulturorten auf ihre Kosten kommen. Besonders im Stadtteil Bockenheim, wo das Senckenberg Naturmuseum, die Sternwarte und das Experiminta ihre Türen öffnen, wird es viele spannende Erlebnisse geben. Der letzte Standort der Nacht ist die ehemalige Dondorf-Druckerei, wo bis 4 Uhr morgens gefeiert wird.
Die Veranstaltung bietet nicht nur zahlreiche Ausstellungen, sondern auch ein vielfältiges Musikprogramm. In der Schirn Kunsthalle können die Werke von Thomas Bayrle, Bárbara Wagner und Benjamin de Burca bestaunt werden. Im Jüdischen Museum wird die neue Ausstellung „Mishpocha: The Art of Collaboration“ eröffnet, während verschiedene Live-Musik-Acts an unterschiedlichen Standorten für Stimmung sorgen. So wird es unter anderem eine jiddische Band im Museum Judengasse und ein Konzert von blinden Pianisten im Dialogmuseum geben.
Kulturelle Highlights und tierische Erlebnisse
Die Nacht der Museen hat auch tierische Highlights zu bieten. Im Kriminalmuseum Frankfurt können Polizeihunde bewundert werden, und der Zoo Frankfurt bleibt bis Mitternacht geöffnet. Das Deutsche Ledermuseum Offenbach zeigt die Ausstellung „Leder. Welt. Geschichte“ mit Performances von „Hobby Horsern“ zwischen 19 und 21 Uhr. Zudem gibt es die Möglichkeit, an Führungen und Gesprächen in der Europäischen Zentralbank (EZB) bis Mitternacht teilzunehmen, wofür jedoch eine vorherige Registrierung erforderlich ist.
Für den Transport zwischen den verschiedenen Ausstellungsorten stehen Shuttle-Buslinien bereit, die alle 10 bis 20 Minuten verkehren. Die Ticketpreise liegen bei 17 Euro (ermäßigt 12 Euro), wobei die Nutzung des RMV inbegriffen ist. Wer im Besitz einer Museumsufercard oder einer Kufti-Karte ist, hat freien Eintritt. Es wird jedoch darauf hingewiesen, dass keine Speisen, Getränke oder große Taschen in den Museen erlaubt sind. Tickets sind online sowie in ausgewählten Museen und Verkaufsstellen erhältlich, unter anderem im Frankfurt Tourist Info.
Dokumentation und Datenschutz
Ein weiteres wichtiges Element der Nacht der Museen ist die Dokumentation des Events. Fotografieren und Filmen wird erlaubt sein, und die Aufnahmen werden archiviert und veröffentlicht. Dies dient Dokumentationszwecken, Berichterstattung und Öffentlichkeitsarbeit. Die Rechte der betroffenen Personen werden gemäß der Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) gewahrt, sodass das Recht auf Auskunft, Berichtigung oder Löschung jederzeit besteht.
Die Veranstaltung wird vom Frankfurter Kulturdezernat organisiert, unter der Leitung von Kulturdezernentin Ina Hartwig (SPD). Im letzten Jahr zog die Nacht der Museen rund 40.000 Besucherinnen und Besucher an, was die positive Bilanz und die zunehmende Beliebtheit dieser kulturellen Veranstaltung unterstreicht. Die Nacht der Museen hat sich als bedeutendes Event etabliert, das die Kunstszenen von Frankfurt, Offenbach und Eschborn verbindet und eine Plattform für Austausch und Inspiration bietet.