Am 23. Mai 2026 fand im Stadion am Bieberer Berg in Offenbach das mit Spannung erwartete Finale des Hessenpokals statt. Der SV Wehen Wiesbaden, Titelverteidiger und Favorit, trat gegen die SG Barockstadt Fulda-Lehnerz an. Das Spiel, das um 16:30 Uhr angepfiffen wurde, versprach viel – und die Zuschauer wurden nicht enttäuscht!

Bei hochsommerlichen Temperaturen tasteten sich beide Mannschaften zunächst ab. Fulda hatte gleich zu Beginn die erste Chance, als Moritz Dittmann einen Schuss abfeuerte, der jedoch geblockt wurde. Es war der SV Wehen, der dann mit seiner ersten echten Torchance in Führung ging. Justin Janitzek erzielte in der 38. Minute das 1:0. Doch die Freude währte nicht lange, denn nur kurz nach der Halbzeit, in der 48. Minute, erzielte Leon Pomnitz den Ausgleich für Fulda nach einem Ballgewinn im Mittelfeld. Die Partie schien spannend zu bleiben, und die Barockstädter zeigten sich kämpferisch.

Die entscheidenden Momente

Es war Lukas Schleimer, der in der 59. Minute das entscheidende Tor für Wiesbaden erzielte und damit das Spiel wieder in die Richtung des Titelverteidigers lenkte. Die Nervosität stieg, während die Spieler auf beiden Seiten um jeden Ball kämpften. In der Nachspielzeit sah sich Jordy Gillekens von Wiesbaden mit einer gelb-roten Karte konfrontiert, was die Spannung noch erhöhte. Doch Wiesbaden hielt stand und sicherte sich schließlich den 2:1-Sieg.

Mit diesem Triumph hat sich der SV Wehen Wiesbaden nicht nur den Titel im hessischen Landespokal gesichert, sondern auch die Qualifikation für die erste Runde des DFB-Pokals. Dort winkt eine Prämie von etwa 200.000 Euro. Die Auslosung für den DFB-Pokal ist für den 6. Juni angesetzt, und die erste Hauptrunde findet zwischen dem 21. und 24. August statt. Ein aufregendes Jahr steht also bevor!

Ein Blick auf die Wege ins Finale

Bevor es zum großen Finale kam, hatte Wiesbaden eine beeindruckende Leistung im Turnier gezeigt. Sie gewannen im Halbfinale mit 4:0 gegen Germania Ober-Roden und setzten sich zuvor mit 7:5 nach Elfmeterschießen gegen Fernwald durch. Fulda-Lehnerz hingegen überraschte mit einem 3:0-Sieg gegen Groß-Gerau und einem spannenden Elfmeterschießen gegen Friedberg.

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Für viele Fans war das Spiel ein emotionales Erlebnis. Die Anhänger von Wiesbaden hatten zwei Blöcke auf der Haupttribüne sowie einen Stehplatzbereich auf der Westtribüne, während die Fulda-Fans ebenfalls zwei Blöcke und einen Stehplatzbereich (Block 7) auf der Osttribüne besetzten. Die Waldemar-Klein-Tribüne blieb für Zuschauer gesperrt, was die Atmosphäre allerdings nicht minderte. Schließlich war die gesamte Veranstaltung auch im Fernsehen zu sehen – die ARD-Konferenz und der hr-Stream auf hessenschau.de sorgten dafür, dass niemand das Spektakel verpassen musste.

Ein neuer Abschnitt für Wiesbaden

Inmitten des Jubels verabschiedete sich Sascha Mockenhaupt nach fast zehn Jahren vom SV Wehen Wiesbaden. Ein bewegender Abschied, der den emotionalen Charakter des Spiels noch unterstrich. Die SG Barockstadt Fulda-Lehnerz hingegen kann stolz auf ihre Leistung sein – sie erreichten zum ersten Mal das Finale des Krombacher-Hessenpokals und hinterließen einen bleibenden Eindruck.

Ein aufregendes Wochenende für alle Beteiligten, und die Vorfreude auf den DFB-Pokal ist spürbar. Der SV Wehen Wiesbaden hat sich erneut als starke Kraft im hessischen Fußball etabliert. Wer weiß, vielleicht gibt es in der kommenden Saison ja noch mehr zu feiern!

Für weitere spannende Informationen zum Spielgeschehen können Sie die vollständigen Berichte auf n-tv.de oder hessenschau.de nachlesen.