Die Vorfreude ist spürbar! Wiesbaden wird 2029 der Schauplatz der Landesspiele der Special Olympics. Die Stadtverwaltung hat nun offiziell bekannt gegeben, dass die hessischen Landesspiele in der hessischen Landeshauptstadt stattfinden werden. Oberbürgermeister Gert-Uwe Mende (SPD) unterstrich die immense Bedeutung des Themas Inklusion, das nicht nur im Sport, sondern in der gesamten Stadt sichtbar gemacht werden soll. Die Spiele, die seit 2006 alle vier Jahre stattfinden, fördern nicht nur sportliche Begegnungen, sondern auch die Teilhabe und den gesellschaftlichen Zusammenhalt.
Die Entscheidung für Wiesbaden kam nach einem intensiven Bewerbungsprozess, an dem auch die Städte Kassel/Baunatal und Marburg interessiert waren. Alle drei Bewerbungen erfüllten die Kriterien und zeigten ein bemerkenswertes Engagement für Inklusion. Mark Behrend, Präsident von Special Olympics Hessen, äußerte sich stolz über das breite Interesse an den Landesspielen. Diese Spiele sind ein wichtiges inklusives Sportereignis, an dem Athletinnen und Athleten mit geistiger und mehrfacher Beeinträchtigung in zahlreichen Sportarten teilnehmen werden.
Ein Zeichen für Inklusion
Die letzten Landesspiele fanden 2022 in Hanau statt, und die Vorfreude auf die kommenden Ereignisse ist groß. Astrid Schulte, Geschäftsführerin von Special Olympics Hessen, betonte die Bedeutung der Spiele nicht nur für die Teilnehmer, sondern für die gesamte Stadt und Hessen. Die Entscheidung wurde von einer Jury getroffen, die aus Athletinnen und Athleten, Präsidiumsvertretern sowie erfahrenen Organisatoren bestand. Diese Zusammensetzung zeigt, wie wichtig den Organisatoren die Perspektive der Athleten ist.
Die nächsten Nationalen Spiele der Special Olympics finden übrigens bereits vom 15. bis 20. Juni 2026 im Saarland statt. Es ist einfach großartig zu sehen, wie in Deutschland die Idee der Inklusion immer mehr Raum gewinnt. Wiesbaden wird nicht nur als Austragungsort im Fokus stehen, sondern auch das Ziel verfolgen, Inklusion in der Stadt auf vielfältige Weise sichtbar zu machen. Die Athletinnen und Athleten sollen sich nicht nur auf Sportanlagen, sondern auch im alltäglichen Leben der Stadt zugehörig fühlen.
Insgesamt ist die Entscheidung für Wiesbaden ein Schritt in die richtige Richtung, um den gesellschaftlichen Zusammenhalt zu stärken und den Sport als Plattform für Inklusion zu nutzen. Special Olympics Deutschland in Hessen e.V. fördert ganzjährige Sport- und Wettbewerbsangebote für Menschen mit geistiger und mehrfacher Beeinträchtigung, und die Vorbereitungen für 2029 haben bereits begonnen. Die Vorfreude auf ein buntes, inklusives Event wächst, und man darf gespannt sein, wie sich die Stadt bis dahin weiterentwickeln wird.