Frankfurt am Main (ots)

Eine große Aktion erschüttert das Baugewerbe in Hessen und Nordrhein-Westfalen! Die Finanzkontrolle Schwarzarbeit vom Hauptzollamt Frankfurt hat heute in einem massiven Einsatz 20 Wohn- und Geschäftsräume durchsucht. Rund 200 Einsatzkräfte waren am Werk und fragten Arbeitnehmer zu den Vorgängen aus, während sie gleichzeitig umfangreiche Beweise sicherstellten. Ein riesiger Schlag gegen die Schattenwirtschaft!

Sechs Verdächtige, zwischen 34 und 54 Jahren alt, stehen im Fokus der Ermittlungen. Darunter sind sowohl Männer als auch Frauen mit deutscher und türkischer Staatsangehörigkeit. Ihnen wird vorgeworfen, Sozialversicherungsbeiträge vorenthalten und Steuerhinterziehung betrieben zu haben. Besonders schockierend: Der Verdacht besteht, dass in großem Stil schwarz gearbeitet wurde, und das Ganze könnte bandenmäßig organisiert sein!

Enormer Schaden durch Abdeckrechnungen!

Die Beschuldigten sollen mehrere Firmen betrieben haben, die verdächtige Abdeckrechnungen ausstellten – nur um illegale Löhne auszuzahlen. Der bislang ermittelte Gesamtschaden beläuft sich auf sage und schreibe 3,9 Millionen Euro! Um diesen Schwindel vorläufig zu stoppen, wurden beinahe 1,6 Millionen Euro an Vermögenswerten der Verdächtigen und ihrer Firmen in Form von Pfändungen sichergestellt. Ein eindringlicher Appell von der Staatsanwaltschaft: Die Arbeit gegen die Schwarzarbeit bleibt intensiv und nimmt kein Ende!

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