In Nordwestmecklenburg zeigt sich das Wetter heute von seiner wechselhaften Seite. Der Vormittag startete feucht mit örtlich leichtem Regen, der sich bis in die Mittagsstunden hinein hielt. Langsam aber sicher lichtet sich die Bewölkung und die Sonne wagt sich hervor. Die Temperaturen steigen auf angenehme 15 bis 17 Grad, besonders entlang der Küste können sich die Sonnenanbeter auf längere sonnige Abschnitte freuen. Ein schwacher bis mäßiger Wind aus westlichen Richtungen wird zeitweise leicht auffrischend sein. Am Abend kühlt es dann auf etwa 9 Grad ab und wer draußen unterwegs ist, sollte die Möglichkeit kurzer Schauer im Hinterkopf behalten. Generell sind Spaziergänge und Veranstaltungen im Freien durchaus möglich, was die Menschen aufatmen lässt – nach den Niederschlägen der letzten Tage ist die Waldbrandgefahr gering. So lässt sich das Wetter heute nutzen, um die frische Luft zu genießen! (Mehr dazu hier)
Allerdings wird der Mai 2026 in Deutschland nicht nur von Sonne und Regen geprägt. Am Samstagabend, dem 7. Mai, gab es bereits die ersten Gewitter im Westen des Landes, die für überflutete Straßen und vollgelaufene Keller sorgten. Am Sonntag waren auch andere Regionen betroffen. Diese Gewitter, die in der Woche vom 4. bis 10. Mai zu erwarten sind, zeigen, dass der Mai einer der regenreichsten Monate ist und auch der Beginn der Gewittersaison markiert. Der Muttertag, der am 10. Mai gefeiert wird, könnte ebenfalls von Gewittern begleitet sein, also besser einen Regenschirm einpacken!
Die Eisheiligen und ihre Launen
Die Prognosen für die kommenden Tage deuten auf eine gemischte Wetterlage hin. Vom 11. bis 15. Mai stehen die Eisheiligen an, die traditionell für einen kühleren und nassen Wetterabschnitt bekannt sind. Laut dem europäischen ECMWF-Modell ist mit niedrigeren Temperaturen und mehr Niederschlag zu rechnen. Auch die Wahrscheinlichkeit für Kaltlufteinbrüche nimmt durch den Klimawandel nicht ab – so viel zur Freude derjenigen, die sich auf einen milden Mai gefreut haben! Die kühleren Temperaturen könnten die bereits eingeleitete Gewittersaison weiter anheizen, da sich durch den höheren Sonnenstand und die steigenden Temperaturen mehr Wasserdampf in der Luft sammeln kann.
In den letzten Jahren war der Mai häufig zu warm. In 66 Prozent der Fälle in den letzten 20 Jahren lag das Wetter über dem Durchschnitt, was die Wahrscheinlichkeit erhöht, dass auch dieser Mai wieder zu warm ausfällt. Interessanterweise zeigen Wettermodelle, dass die letzte Maiwoche als durchschnittlich in Bezug auf Temperaturen und Niederschlag prognostiziert wird. Es bleibt also spannend, wie sich das Wetter entwickeln wird und ob wir eventuell einen der heißeren Maimonate erleben, wie es in den Jahren 2000, 2001 oder 2018 der Fall war.