Heute ist der 29.04.2026. Im Landespokal von Mecklenburg-Vorpommern hat Hansa Rostock einen wichtigen Schritt in Richtung Finale gemacht. In einem spannenden Halbfinalspiel gegen den Greifswalder FC sicherte sich Rostock den 1:0-Sieg dank eines Kopfballtores von Andreas Voglsammer in der Nachspielzeit (90. +1). Die Flanke, die zu diesem entscheidenden Treffer führte, kam von Maximilian Krauß. Die Partie war jedoch alles andere als ein Schaulaufen, beide Teams hatten mit Problemen zu kämpfen.
Trainer Björn Lipfert vom Greifswalder FC hatte seine Mannschaft nach dem kürzlichen 1:0-Sieg gegen VSG Altglienicke umgestellt, während Hansa Rostocks Coach Daniel Brinkmann nach der enttäuschenden 2:5-Niederlage gegen Jahn Regensburg gleich fünf Änderungen vornahm. Das Spiel war von Fehlern auf beiden Seiten geprägt, es gab missratene Rückpässe und schwache Abschlüsse. Hansa Rostock konnte bis zur Nachspielzeit keine zwingende Torchance herausspielen, während Greifswald sich defensiv gut aufstellte, aber keine nennenswerten Tormöglichkeiten kreieren konnte.
Ausblick auf das Finale
Mit diesem Sieg zieht Hansa Rostock ins Finale des Landespokals ein, das am 23. Mai in Greifswald stattfinden wird. Der Gegner wird der Sieger des Duells zwischen SV Pastow und Anker Wismar sein. Für Rostock steht viel auf dem Spiel: Der Pokalsieg würde nicht nur einen Platz im DFB-Pokal sichern, sondern könnte auch den Druck von der Mannschaft nehmen, die derzeit den fünften Platz in der 3. Liga belegt und sich auf das Aufstiegsrennen konzentrieren möchte. Die Situation für Greifswald hingegen bleibt angespannt, da das Team im Abstiegskampf steckt.
Das nächste Spiel für Hansa Rostock steht bereits am Samstag gegen Alemannia Aachen auf dem Plan, während Greifswald es mit dem FC Eilenburg zu tun bekommt. Beide Teams müssen nun ihre Leistungen steigern, um in ihren jeweiligen Ligen bestehen zu können. Die kommenden Wochen werden für beide Seiten entscheidend sein, sowohl in der Liga als auch im Pokal.
Der Ausgang des Landespokals könnte nicht nur für den Sieger von Bedeutung sein, sondern auch für den unterlegenen Finalisten, der bei einem Pokalsieg sowie einem mindestens vierten Platz in der Dritten Liga ebenfalls die Chance auf einen Platz im DFB-Pokal erhält. Es bleibt also spannend in der Fußballlandschaft Mecklenburg-Vorpommerns.