Heute ist der 11.05.2026 und die Handballszene in Deutschland hat sich in den letzten Wochen ordentlich bewegt – speziell in Rostock. Der Handball Club Empor Rostock hat die Saison 2025/26 in der 3. Liga Nord-Ost mit einem spannenden 31:31-Unentschieden gegen Braunschweig abgeschlossen. Ein Punkt, der jedoch nicht die erhoffte Rückkehr in die Zweite Liga bedeutet. Stattdessen landete der Verein auf dem sechsten Platz in der Tabelle. Das vor der Saison ausgegebene Ziel, den Aufstieg zu schaffen, wurde klar verfehlt. Geschäftsführer Tristan Staat äußerte sich dazu und machte deutlich, dass die Saison von einem holprigen Start, einer Weihnachtspause und zahlreichen Verletzungen geprägt war.

Was die Mannschaftsstruktur angeht, bleibt der Kern der Truppe erhalten, abgesehen von Julian Pratschner, der nach Österreich wechselt. Die Verantwortlichen haben sich klar positioniert: In den kommenden zwei bis drei Jahren soll die solide Basis gelegt werden, um sowohl sportlich als auch wirtschaftlich für eine Rückkehr in höhere Ligen gerüstet zu sein. Der Fokus liegt demnach auf dem Nachwuchs, vor allem weil zwei große Sponsoren ihr Engagement stark reduziert haben. Das hat natürlich das Budget für die Spieler beeinflusst.

Neuer Trainer, neue Ziele

Ein weiterer wichtiger Punkt: Trainer Michael Jacobsen verlässt den Club auf eigenen Wunsch. Es gab anscheinend Differenzen hinsichtlich seiner persönlichen Ziele und Zukunftsvisionen. Ein neuer Trainer soll noch diese Woche vorgestellt werden, was ganz sicher frischen Wind in die Mannschaft bringen könnte. Das Ziel für die kommende Saison ist klar formuliert: Ein Platz im oberen Tabellendrittel. Das klingt ambitioniert, vor allem wenn man bedenkt, dass der HC Empor Rostock in dieser Saison nur 69 Tore erzielt hat, während die Topmannschaft EHV Aue stolze 175 Tore auf dem Konto hat.

Die Tabelle der Liga zeigt die Herausforderung: Die Konkurrenz ist stark. EHV Aue hat mit 92 Punkten die Liga dominiert, gefolgt von MTV Braunschweig und Füchse Berlin II. Der HC Empor Rostock hat in 30 Spielen lediglich 407 Punkte gesammelt – ein Indiz dafür, dass die Mannschaft noch viel zu tun hat, um die angestrebten Ziele zu erreichen.

Die Veränderungen, die nun anstehen, sind also kein Zufall. Die Verantwortlichen sehen eine klare Notwendigkeit, sich neu aufzustellen und die Weichen für eine bessere Zukunft zu stellen. Das wird spannend zu beobachten sein, wie sich der Verein in der kommenden Saison entwickeln wird.

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Die Fans in Rostock hoffen auf eine positive Wendung und darauf, dass die Mannschaft mit neuer Energie und einem frischen Trainer in die nächste Herausforderung gehen kann. Das Handball-Fieber bleibt also spannend, und die nächsten Monate könnten entscheidend für die Zukunft des HC Empor Rostock sein.

Weitere Informationen und Details zur aktuellen Saison finden Sie in der umfangreichen Berichterstattung bei NDR und dem Spielplan auf Handball World.