Heute ist der 14. Mai 2026 und die Aufregung in Schwerin ist förmlich greifbar. Morgen, am 15. Mai, wird der erste Regionalexpress von Schwerin nach Hamburg um 3.54 Uhr abfahren. Nach einer langen Durststrecke können die Pendler endlich wieder auf ihre gewohnten Züge zählen – die Bahnstrecke wurde nach einer umfassenden Generalsanierung wieder in Betrieb genommen. Endlich keine Ersatzbusse mehr, die oft überfüllt und unzuverlässig sind! Stattdessen gibt es wieder eine direkte Verbindung von Rostock nach Hamburg. Das ist ein wahrer Lichtblick für alle, die regelmäßig zwischen diesen Städten pendeln.
Die Arbeiten an der Strecke zwischen Schwerin und Hamburg waren seit August 2025 in vollem Gange und haben sich aufgrund eines strengen Winters um sechs Wochen verlängert. Ursprünglich war die Sperrung bis Ende April 2026 geplant, aber das Wetter hat die Pläne durchkreuzt. Nun dürfen wir uns auf eine neu gestaltete Strecke freuen, die nicht nur Regionalzüge, sondern auch drei ICE- bzw. IC-Züge je Richtung bietet. Täglich nutzen rund 30.000 Fahrgäste diese wichtige Verbindung im Fernverkehr, und insgesamt verkehren hier 470 Züge pro Tag.
Wichtige Bauarbeiten und Verbindungen
Ein weiterer Schritt in die richtige Richtung wurde auch beim gesamten Zugverkehr zwischen Berlin und Hamburg gemacht. Ab dem 14. Juni 2026 soll dieser wieder aufgenommen werden. Die Oberleitung zwischen Hagenow und Berlin ist teilweise wieder eingeschaltet, und erste Probefahrten finden bereits statt. Die gesamte Strecke zwischen Hamburg und Berlin erstreckt sich über 280 Kilometer und führt durch fünf Bundesländer. Das klingt fast nach einer kleinen Reise durch Deutschland!
Um die Zeit der Generalsanierung zu überbrücken, wurde die Sonderlinie RE85 eingeführt. Diese Linie nimmt den Betrieb vom 1. August 2025 bis 30. April 2026 auf und stellt eine wichtige Umfahrungsmöglichkeit dar. Sie ersetzt die Linie RE8 zwischen Berlin, Schwerin und Bad Kleinen und fährt täglich alle zwei Stunden. Für alle, die in Berlin unterwegs sind, hält der RE85 an wichtigen Punkten wie dem Hauptbahnhof und Gesundbrunnen. Umstiegsmöglichkeiten in Bad Kleinen ermöglichen eine Weiterfahrt nach Wismar, was die Flexibilität für die Fahrgäste erhöht.
Die Bahn hat auch die Sicherheit im Blick und mahnt zur Vorsicht an Gleisanlagen. Gleise und Bahnübergänge sollten nicht betreten werden – die Sicherheit muss immer an erster Stelle stehen. Doch trotz dieser Warnungen: Die Vorfreude auf die neuen Verbindungen ist groß! Es ist wirklich spannend zu sehen, wie sich die Bahnlandschaft hier entwickelt und wie die Menschen wieder mobil werden können.
Wer mehr über die aktuellen Bauarbeiten zwischen Berlin und Hamburg erfahren möchte, findet auf einer Sonderseite der Bahn weitere Informationen. Das könnte für den ein oder anderen Pendler von Interesse sein. Es bleibt abzuwarten, wie sich die neuen Verbindungen auf den Verkehr auswirken werden. Aber eines ist sicher: Die Rückkehr der Regionalverbindungen zwischen Schwerin und Hamburg ist ein echter Grund zur Freude!