46. Internationaler Hansetag in Stargard: Tore zu neuen Möglichkeiten
Vom 11. bis 14. Juni 2026 fand in Stargard, Polen, der 46. Internationale Hansetag statt. Unter dem Motto „Tore zu neuen Möglichkeiten“ versammelten sich Delegationen aus verschiedenen Hansestädten, um sich auszutauschen und die Städtegemeinschaft zu stärken. Eine besondere Rolle spielte dabei die Delegation aus Wismar, angeführt von Bürgermeister Thomas Beyer, die mit einer bunten Gruppe von Mitarbeitern aus den Bereichen Tourismus, Veranstaltungsmanagement und internationalen Beziehungen anreiste. Auch der stellvertretende Präsident der Bürgerschaft, Toni Brüggert, sowie die Bürgerschaftsmitglieder Karin Lechner und Nadine Kelm waren mit von der Partie. Kunst kam durch die Künstlerin Susanne Gabler ins Spiel, und der Jugenddelegierte Henri Buchholz, Teil der internationalen Jugendhanse „youthHansa“, sorgte für frischen Wind.
Das Programm in Stargard war vielfältig und bot für jeden etwas. Höhepunkte waren das Wirtschaftsforum, eine große Delegiertenversammlung, Festparaden, die Fortsetzung des Orgelfestivals sowie das Ausstellungsprojekt „HANSEartWORKS“. Zudem wurde der traditionelle Hansemarkt abgehalten, auf dem Bürgermeister Thomas Beyer die Möglichkeit hatte, sich mit Jonas Svendsén und Per-Olof Jonsson aus der schwedischen Partnerstadt Kalmar auszutauschen. Die Wismarer Delegation konnte zahlreiche wertvolle Erfahrungen sammeln, die den Austausch und die Zusammenarbeit zwischen den Städten weiter fördern sollen.
Ein Blick auf die Hanse und ihre Werte
Der Städtebund Die Hanse, dem viele der anwesenden Städte angehören, hat sich seit seinen Ursprüngen gewandelt. Heute liegt der Fokus nicht mehr ausschließlich auf wirtschaftlichen Interessen, sondern vielmehr auf dem Austausch und der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit. Ziel ist die Förderung des kulturellen Erbes und der hansischen Identität in den Mitgliedsstädten. Dabei sind Themen wie Tourismus, Kultur und Nachhaltigkeit von zentraler Bedeutung.
Jedes Jahr wird der „Internationale Hansetag der Neuzeit“ in einer anderen Hansestadt gefeiert, was die Tradition und die Völkerverständigung zelebriert. Dieser Austausch ist besonders wichtig in Zeiten, in denen ein geeintes und friedliches Europa angestrebt wird. Der Hanse-Markt in Stargard war nicht nur ein Ort des Handels, sondern auch ein Symbol für die Stärkung der Freundschaften zwischen den Städten.
Vorfreude auf die kommenden Hansetage
Besonders spannend ist die Tatsache, dass Stralsund und Wismar bereits die Hansetage 2028 und 2029 ausrichten werden. Die Vorbereitungen dafür haben bereits begonnen, und die Vorfreude ist groß. Der Städtebund Die Hanse, dessen oberstes Organ die Delegiertenversammlung ist, wird in Zukunft wichtige Entscheidungen treffen, die die Zusammenarbeit und den Austausch unter den Mitgliedsstädten weiter fördern werden.
Die Arbeitssprachen des Städtebundes sind Deutsch und Englisch, und das Hansebüro hat seinen Sitz im Lübecker Rathaus, wo es für die Geschäftsführung zuständig ist. Der Präsident der Hanse, Jan Lindenau, und seine Vertreter aus verschiedenen Ländern kümmern sich um die Belange des Städtebundes und stehen in Kontakt mit den Mitgliedsstädten.
Am Ende des Hansetages sind die Delegierten aus Wismar mit einem Gefühl der Erfüllung zurückgekehrt. Es war eine Reise, die nicht nur den Austausch von Ideen förderte, sondern auch die Möglichkeit bot, alte Freundschaften zu festigen und neue zu knüpfen. Es bleibt spannend zu beobachten, wie sich die Zusammenarbeit der Hansestädte in den kommenden Jahren entwickeln wird.
Für weitere Informationen über den Internationalen Hansetag und die Hansestädte, schauen Sie gerne [hier]().
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