Heute ist der 28.05.2026 und in Memmingen tut sich einiges – und zwar richtig Großes! Im Gewerbegebiet Nord entsteht eine neue Logistikanlage für den renommierten Logistikdienstleister Dachser. Ein Investitionsvolumen von satten 30 Millionen Euro fließt in diesen Neubau, der die Logistiklandschaft der Region nachhaltig verändern wird. Die Fertigstellung ist für das Frühjahr 2027 geplant und die Vorfreude ist greifbar.

Was erwartet uns in dieser neuen Anlage? Nun, sie wird gleich mehrere beeindruckende Zahlen aufweisen: 11.000 Quadratmeter Fläche für den Warenumschlag, 1.000 Quadratmeter Bürofläche und 2.750 Quadratmeter Lagerfläche – da kommt einiges zusammen! Das Beste daran: Bis zu 125 Lkw können gleichzeitig be- oder entladen werden. Und das ist nicht nur eine flüchtige Zahl, sondern ein echter Ausdruck für die Kapazitäten, die hier geschaffen werden.

Moderne Standards in Digitalisierung und Nachhaltigkeit

Die Anlage wird auf dem neuesten Stand der Technik sein und setzt dabei auf Digitalisierung und Nachhaltigkeit. Ein digitaler Zwilling wird die automatische Vermessung von Packstücken übernehmen – das klingt fast schon nach Science-Fiction! Auf dem begrünten Dach wird eine Photovoltaikanlage mit 1 Megawatt Peak installiert, um den eigenen Energiebedarf zu decken. Und auch die Ladeinfrastruktur für Elektro-Lkw wird nicht vergessen. Das ist der Weg in eine umweltfreundlichere Zukunft!

Rund 90 neue Arbeitsplätze sollen bis Mitte 2027 entstehen, was für die Region einen echten Schub bedeutet. Nach Fertigstellung werden über 900 Mitarbeitende im Logistikzentrum Allgäu beschäftigt sein – ein beeindruckender Zuwachs! Und das Logistikzentrum Allgäu stellt nicht nur für Dachser einen wichtigen operativen Standort dar, sondern ist weltweit der größte von Dachser. Täglich werden hier 2.000 Tonnen Industriegüter und 3.000 Tonnen Lebensmittel umgeschlagen. Unglaubliche 1,3 Millionen Sendungen pro Jahr – das sind Dimensionen, die man sich erst einmal vorstellen muss.

Herausforderungen und Chancen in der Logistik

Doch mit all diesen Zahlen und Fortschritten kommen auch Herausforderungen. Weltweit werden über 100 Milliarden Pakete jährlich verschickt, und die Logistikbranche ist für einen erheblichen Teil der CO2-Emissionen verantwortlich – zwischen 5,5% und 11% je nach Studie. Und in Europa? Da ist jede fünfte bis zweite Transportfahrt auf der Straße eine Leerfahrt. Das ist schon ein bisschen bedenklich, ehrlich gesagt.

Werbung
Hier könnte Ihr Advertorial stehen
Ein Advertorial bietet Unternehmen die Möglichkeit, ihre Botschaft direkt im redaktionellen Umfeld zu platzieren

Dennoch gibt es auch Lichtblicke. Der Bedarf an nachhaltigen Lösungen wächst. Unternehmen müssen ihre Emissionen in den Logistikprozessen reduzieren und Ressourcen schonen. Das Fraunhofer IML ist hier ein wichtiger Partner und unterstützt die Branche mit praktischen Lösungen. Ansätze zur ökologischen Nachhaltigkeit, wie die Reduzierung von Verpackungsmaterial und optimierte Routen, werden immer wichtiger, um den Herausforderungen des Klimawandels und der Ressourcenknappheit zu begegnen.

So wird das neue Logistikzentrum in Memmingen nicht nur ein Ort für Warenumschlag, sondern könnte auch ein Vorbild für nachhaltige Logistik in der Zukunft werden. Wenn man bedenkt, dass Projekte auf die Sustainable Development Goals der Vereinten Nationen einzahlen, wird deutlich, dass hier mehr als nur Waren bewegt werden. Die Zukunft der Logistik – spannend und herausfordernd zugleich!