Heute ist der 27.05.2026 und in Haßfurt, einer charmanten Stadt in Deutschland, haben sich 78 Gartenfreunde aus dem Landkreis Haßberge auf eine spannende Reise ins Ammerland begeben. Unter der Leitung von Johannes Bayer und Guntram Ulsamer haben sie sich aufgemacht, um die beeindruckende Gartenkultur in dieser Region zu erleben. Das Ammerland, bekannt für seine üppigen Gärten und Baumschulen, zieht nicht umsonst Gartenliebhaber aus nah und fern an. Die Region um Oldenburg und Bad Zwischenahn ist eine der bedeutendsten Baumschulregionen Europas.

Die Anreise begann mit einer Erkundung der Altstadt von Oldenburg. Die historischen Gebäude und die lebendige Atmosphäre der Stadt sorgten für einen gelungenen Auftakt. Nach dem Zimmerbezug im Hotel ging es am nächsten Tag direkt weiter: Der Besuch der größten Baumschule Europas, Bruns in Bad Zwischenahn, stand auf dem Programm. Auf über 600 Hektar Fläche und mit mehr als 400 Mitarbeitern ist dieser Ort ein wahres Paradies für Pflanzenliebhaber. Die Teilnehmer wurden von W. Rhoden empfangen und hatten die Gelegenheit, den Containerbetrieb sowie die Baumschulfelder zu besichtigen. Besonders beeindruckend war die Fahrt mit einer kleinen Bahn durch den Rhododendrenpark Gristede, wo die blühenden Pflanzen in voller Pracht zu sehen waren.

Erlebnisse im Park der Gärten

Am Nachmittag stand der Park der Gärten auf dem Plan, ein ehemaliges Landesgartenschaugelände, wo die Teilnehmer nicht nur eine Führung erhielten, sondern auch ihr Pflanzendiplom in Empfang nehmen durften. Ein wahres Highlight für alle Gartenfreunde, die hier viele Inspirationen für ihre eigenen Gärten sammeln konnten. Der dritte Tag stand unter dem Motto „Schifffahrt und Gartenkultur“. Dabei besuchten die Teilnehmer die berühmte Meyer-Werft in Papenburg, wo beeindruckende Kreuzfahrtschiffe für AIDA und Disney Cruise gebaut werden. Werftgeschichte wird hier anhand von Schiffmodellen dokumentiert, und das Museum zeigt moderne Kreuzfahrtschiffe in voller Pracht.

Einen weiteren Höhepunkt stellte der Erwerb von „pflanzlichen Mitbringseln“ in der ältesten Baumschule Böhlije dar. Hier konnte jeder Teilnehmer etwas Einzigartiges für den eigenen Garten mit nach Hause nehmen. Auch die Führungen durch die Privatgärten von Ohliger und Wiechmann waren ein Genuss. Die Vielfalt der Gartenstile und -gestaltungen ließ so manches Herz höher schlagen.

Inselleben und Rückreise

Am nächsten Reisetag ging es dann nach Carolinensiel mit seinem historischen Museumshafen, von wo aus eine Überfahrt nach Spiekeroog stattfand. Das Inselleben wurde bei einer Führung lebendig, und die Teilnehmer konnten die frische Seeluft genießen. Der Rückreisetag führte die Gruppe schließlich zum Bergpark Schloss Wilhelmshöhe in Kassel, der für seine beeindruckenden Kaskaden und Wasserspiele bekannt ist. Dieser Park wurde 2013 Teil des UNESCO-Weltkulturerbes und ist ein Meisterwerk der Landschaftsgestaltung. Die Wasserspiele, die durch Öffnen von Schiebern manuell gestaltet werden können, sorgten für Staunen bei den Besuchern.

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Die Reise bot nicht nur Einblicke in die Parkgestaltung und die Themenvielfalt der Gärten, sondern auch in die blühende Flora der Region. Die beeindruckenden Rhododendren in Gristede und die zahlreichen Gärten rund um Bad Zwischenahn waren ein wahrer Augenschmaus. Ein unvergessliches Erlebnis für alle Teilnehmer! Für all jene, die die Schönheit und Vielfalt der Gartenkultur lieben, war diese Studienreise eine wertvolle Quelle der Inspiration. Die Passion für Gärten und Pflanzen verbindet Menschen über Grenzen hinweg, und solche Reisen sind eine wunderbare Gelegenheit, diese Leidenschaft zu teilen.

Für mehr Informationen zu dieser spannenden Gartenstudienreise, besuchen Sie bitte die ausführliche Berichterstattung auf Revista.de.