Ammerland, 23. Mai 2026 – Ein Immobilien-Deal, der die Herzen von Loriot-Fans höher schlagen lässt: Günther Jauch hat die Villa des legendären Humoristen Vicco von Bülow, besser bekannt als Loriot, am Starnberger See erworben. Der Kauf fand bereits Anfang März statt und ist das Resultat einer persönlichen Freundschaft zwischen Jauch und Loriot. Tatsächlich hielt Jauch eine berührende Rede zu Loriots 80. Geburtstag! Es ist kaum zu glauben, dass die Villa, in der Loriot mit seiner Familie fast 50 Jahre lebte, nun in den Händen eines so prominenten Nachfolgers ist. Die Nachbarn in der Gemeinde waren über den Verkauf besorgt, denn es gab Ängste, dass ein anderer Käufer das Grundstück umgestalten könnte. Aber Jauch plant offenbar keine großen Veränderungen, was die Anwohner beruhigt.
Die Villa, die unter dem Preis von acht Millionen Euro verkauft wurde, hat eine bewegte Geschichte. Nach dem Tod von Loriots Witwe Romi im Jahr 2024 erbten die beiden Töchter das Anwesen. Nachdem die jüngere Tochter 2025 unerwartet verstarb, entschied sich die ältere Schwester, die in England lebt, für den Verkauf. Es ist faszinierend, dass Loriot, bürgerlich Bernhard Viktor Christoph Karl von Bülow, aus einem alten mecklenburgischen Uradel stammt und sein Künstlername „Loriot“ vom französischen Wort für den Pirol abgeleitet ist – ein schöner Vogel, der im Wappen seiner Familie prangt.
Ein neues Kapitel für die Loriot-Villa
Die genaue Lage der Villa bleibt ein Geheimnis, aber sie liegt in einer der exklusivsten Wohngegenden Bayerns. Gerüchte besagen, dass Jauch die Villa möglicherweise sogar als Altersruhesitz nutzen könnte. Loriot selbst gilt als einer der bedeutendsten Humoristen Deutschlands, und die Villa ist ein historischer Ort, an dem viele seiner unvergesslichen Sketche entstanden sind. Immerhin hat er in den 1950er Jahren mehrere Bücher veröffentlicht, darunter „Unentbehrlicher Ratgeber für das Benehmen in feiner Gesellschaft“ und „Glücklich auf den Leim gegangen“. Auch seine Filme „Ödipussi“ und „Pappa ante Portas“ sind Klassiker, die bis heute viele Menschen zum Lachen bringen.
Die Anwohner sind erleichtert, dass Jauch, der auch Erfahrung im Umgang mit Kulturgut hat – man denke an die Restaurierung des Marmorpalais am Heiligen See in Potsdam – die Villa nicht kommerziell ausbeuten will. Dennoch gibt es Bedenken, dass der Kauf zu einer Kommerzialisierung des Andenkens an Loriot führen könnte. Das ist immer eine heikle Angelegenheit, denn die Menschen haben eine tiefe Verbindung zu Loriot und seiner Kunst. Auch Evelyn Hamann, die häufig Loriots Partnerin in seinen Sketchen war, bleibt in den Herzen der Fans lebendig.
Ob Jauch größere Umbauten plant, ist unklar. Tatsache ist jedoch, dass die Villa über einen großzügigen Garten, mehrere Schlafzimmer und ein geräumiges Wohnzimmer verfügt. Die Zukunft dieser historischen Stätte ist ungewiss. Es bleibt abzuwarten, welche Pläne Jauch verfolgt und ob er das Erbe von Loriot weiterführen kann. Während sich die Gemeinde auf neue Nachbarn einstellt, bleibt der Geist von Loriot in den Erinnerungen der Menschen lebendig und wird immer ein Teil dieser besonderen Villa am Starnberger See sein.
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