Heute ist der 16.05.2026 und wir werfen einen Blick auf die aktuellen Wohnkosten im Ammerland, die kürzlich in einer Studie der Landessparkasse zu Oldenburg (LzO) untersucht wurden. Es ist wirklich spannend zu sehen, wie stark die Wohnkosten zwischen den verschiedenen Gemeinden variieren. Während einige Gemeinden mit sinkenden Kaufpreisen konfrontiert sind, steigen die Mietpreise weiter an. Klingt nach einem echten Dilemma für alle, die auf der Suche nach einem neuen Zuhause sind!
Die Studie hat ergeben, dass die Mieten in den letzten 12 Monaten zwischen 2,7 und 5,2 Prozent angestiegen sind. Vergleicht man die Preise für kleine Wohnungen (bis 40 Quadratmeter), wird einem schnell klar, dass der Quadratmeterpreis hier deutlich höher ist als bei größeren Einheiten. Ein eindrückliches Beispiel ist Bad Zwischenahn, wo der Medianpreis für eine 150-Quadratmeter-Wohnung bei 9,55 Euro pro Quadratmeter liegt, was insgesamt etwa 2000 Euro kalt bedeutet.
Ein Blick auf die Gemeinden
Schaut man auf die einzelnen Gemeinden, wird das Bild noch differenzierter. In Apen beispielsweise variieren die Kaufpreise für Einfamilienhäuser zwischen 109.900 und 732.500 Euro, wobei der Medianpreis bei 278.400 Euro liegt – das ist der niedrigste Wert im Landkreis. Die Mietpreise bewegen sich zwischen 5,75 und 11,45 Euro pro Quadratmeter, mit einem Median von 7,65 Euro.
Bad Zwischenahn hat die höchsten Preise im Landkreis. Die Kaufpreise für Einfamilienhäuser liegen dort zwischen 152.300 Euro und knapp unter einer Million Euro, mit einem Median von 369.750 Euro. Die Eigentumswohnungen haben einen Median von 3200 Euro pro Quadratmeter – das ist ein Preisanstieg von 3,2 Prozent. In der Mietpreisspanne finden sich Werte zwischen 6,65 und 15,30 Euro pro Quadratmeter mit einem Median von 9,55 Euro.
Ein Blick auf Edewecht zeigt, dass die Kaufpreise für Häuser zwischen 126.800 und 880.800 Euro liegen, mit einem Rückgang um 0,9 Prozent. Die Eigentumswohnungen haben einen Median von 2420 Euro pro Quadratmeter, was einen Rückgang um 3,2 Prozent bedeutet. Die Mietpreise steigen jedoch, mit einem Median von 8,05 Euro pro Quadratmeter, was einen Anstieg um 5,2 Prozent markiert.
Weitere Entwicklungen im Ammerland
In Rastede liegen die Kaufpreise für Häuser zwischen 148.000 und 848.400 Euro, mit einem Median von 344.400 Euro. Die Eigentumswohnungen haben einen Median von 2610 Euro pro Quadratmeter. Die Mietpreise sind hier ebenfalls gestiegen, mit einem Median von 8,50 Euro pro Quadratmeter, das reicht von 6,10 bis 13,30 Euro.
Westerstede zeigt ein gemischtes Bild: Die Eigentumswohnungen haben einen Median von 2270 Euro pro Quadratmeter, was einem Preisanstieg um 2,7 Prozent entspricht. Die Mietpreise sind hier ebenfalls gestiegen, mit einem Median von 7,70 Euro pro Quadratmeter und einem Anstieg um 4,1 Prozent. Einfamilienhäuser verzeichnen hingegen einen Rückgang um 3,7 Prozent, mit einem Medianpreis von 309.000 Euro.
Zuletzt schauen wir nach Wiefelstede, wo die Kaufpreise für Häuser zwischen 156.800 und 790.700 Euro liegen, mit einem Median von 334.800 Euro und einem Anstieg um 1,4 Prozent. Die Eigentumswohnungen haben einen Median von 2520 Euro pro Quadratmeter, was einen Rückgang um 1,9 Prozent bedeutet. Die Mietpreise haben hier auch einen Median von 8,20 Euro pro Quadratmeter erreicht, mit einem Anstieg um 3,8 Prozent.
Insgesamt zeigt die Studie, dass die Wohnsituation im Ammerland eine interessante Entwicklung durchläuft. Die steigenden Mietpreise stehen im Kontrast zu den teils sinkenden Kaufpreisen für Immobilien, was die Frage aufwirft, wie sich der Wohnungsmarkt in naher Zukunft entwickeln wird. Es bleibt abzuwarten, wie sich diese Trends auf die Lebensqualität und die Entscheidungsfindung der Bewohner auswirken werden. Die Herausforderung, ein geeignetes Zuhause zu finden, bleibt für viele ein zentrales Thema.
