Am 14. Juni 2026 erreichte die Passagierfähre „Funny Girl“ sicher den Hafen von Cuxhaven. An Bord befanden sich 69 Menschen, die eine aufregende und gleichzeitig beängstigende Reise hinter sich hatten. Denn die Havarie hatte sich bereits am Mittag des Vortages ereignet, als das Schiff auf dem Weg von Büsum zur Nordsee-Insel Helgoland die Kontrolle verlor. Technische Probleme wurden gegen 12:45 Uhr gemeldet, und das Schiff trieb manövrierunfähig vier Seemeilen östlich von Helgoland, während stürmische Winde mit bis zu sieben Beaufort (ca. 60 km/h) und Seegang von bis zu drei Metern herrschten.

Die Feuerwehr meldete glücklicherweise, dass es keine Verletzten gab. Ein Seenotrettungskreuzer, der „Hermann Marwede“, kam schnell zur Hilfe, gefolgt von Schleppern wie dem „Nordic“ und dem Einsatzschiff der Bundespolizei „Bad Düben“. Ein echter Glücksfall für die Passagiere, denn eine chronisch kranke Frau an Bord könnte medizinische Hilfe benötigt haben, auch wenn es vor Ort keine Behandlungen gab. Die DGzRS hatte bereits vorsorglich einen Rettungswagen zum Anleger geschickt.

Die Bergung der „Funny Girl“

Die „Funny Girl“ war nach einem Motorschaden manövrierunfähig und trieb fast zwei Stunden in der rauen Nordsee. Schlepper wie der „Wulf IV“ wurden beauftragt, das Schiff in den Hafen zu bringen, während das Maritime Rescue Co-ordination Centre (MRCC) in Bremen die Hilfsmaßnahmen koordinierte. Nach einer nervenaufreibenden Bergung legte die Fähre gegen 22:30 Uhr in Cuxhaven an.

Die Reederei Adler & Eils plant nun eine technische Untersuchung des Schiffs, um die genaue Ursache des Defekts festzustellen. Fahrten mit der „Funny Girl“ zwischen Büsum und Helgoland müssen am Sonntag und Montag ausfallen, was für die Passagiere, die auf eine Rückreise warteten, zusätzliche Unannehmlichkeiten bedeutet. Bereits gebuchte Tickets werden automatisch erstattet oder umgebucht, und die Reederei sucht nach einem Ersatzschiff für die „Funny Girl“. Für die Schüler aus Schleswig-Holstein, die am Helgoland-Staffelmarathon teilnahmen, bleibt die Situation besonders ärgerlich, da sie auf die Fähre angewiesen sind. Insgesamt waren 500 Schüler von 50 Schulen an diesem Event beteiligt.

Die Sicherheit auf See im Blick

Die Sicherheit der Passagiere hat oberste Priorität. Die Bundesstelle für Seeunfalluntersuchung (BSU) in Deutschland wird nun die Umstände und Ursachen des Vorfalls untersuchen. Ihr Ziel ist es, solche Vorfälle in Zukunft zu verhindern und die Sicherheit der Seefahrt zu erhöhen. Diese Untersuchungen sind unerlässlich, um aus den bisherigen Erfahrungen zu lernen – schließlich ist jeder Unfall auf See einer zu viel. Die BSU wird detaillierte Berichte veröffentlichen und Sicherheitsempfehlungen aussprechen, die nicht nur für die Reederei, sondern auch für die gesamte Schifffahrt von Bedeutung sind.

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Die „Funny Girl“ wird in Cuxhaven repariert, und die genauen Ausfallursachen werden noch ermittelt. Die Passagiere können nur hoffen, dass die Fähre bald wieder fährt, um die Verbindung zwischen Büsum und Helgoland aufrechtzuerhalten. Es bleibt spannend zu beobachten, wie sich die Lage weiterentwickelt und welche Lehren aus diesem Vorfall gezogen werden können. Bleibt zu hoffen, dass die nächste Reise auf der „Funny Girl“ für alle wieder unbeschwert und sicher verläuft.

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