Heute ist der 12.06.2026 und im Emsland sowie in der Grafschaft Bentheim zeigt sich ein erfreuliches Bild für Ausbildungssuchende. Laut der Agentur für Arbeit sind hier noch 2444 von 3657 Ausbildungsplätzen unbesetzt. Das klingt doch vielversprechend, oder? Statistisch gesehen stehen jedem Bewerber 1,2 Ausbildungsplätze zur Verfügung. Das heißt, die Chancen stehen gut, einen passenden Platz zu finden. Dennoch ist es etwas überraschend: von den 2068 gemeldeten Bewerbern hat mehr als ein Drittel noch keine endgültige Entscheidung getroffen. Hier könnte also noch etwas Bewegung in den Markt kommen.

Ein Blick auf die Zahlen zeigt, dass die Anzahl der gemeldeten Ausbildungsstellen im Vergleich zum Vorjahr um mehr als 10% gesunken ist. Dennoch bewertet die Arbeitsagentur das Ausbildungsangebot als gut, auch im bundesweiten Vergleich schneidet die Region weiterhin hoch ab. René Duvinage, der Leiter der Nordhorner Arbeitsagentur, hebt hervor, dass es keineswegs zu spät sei, sich zu bewerben. Die meisten Ausbildungen beginnen zwar im August, aber oft ist ein späterer Einstieg ebenfalls möglich. Das klingt fast zu gut, um wahr zu sein!

Vielfältige Möglichkeiten

Wenn wir uns die unbesetzten Ausbildungsplätze näher ansehen, wird es spannend. Die meisten Stellen sind im Verarbeitenden Gewerbe zu finden – da sind es ganze 717 offene Plätze! Aber auch im Handel und in der Instandhaltung bzw. Reparatur von Kraftfahrzeugen gibt es mit 507 Stellen viele Chancen. Das Baugewerbe wartet auf 452 Auszubildende, während freiberufliche, wissenschaftliche und technische Dienstleistungen 241 Stellen anbieten. In der Land- und Forstwirtschaft sowie Fischerei sind es immerhin 113 offene Positionen. Es gibt also einiges zu entdecken!

Besonders interessant: Bereiche, in denen mehr Bewerber als offene Stellen vorhanden sind, sind eher die Ausnahme. Ein Beispiel dafür sind Arzt- und Praxishilfen. Duvinage empfiehlt, auch alternative Berufsfelder in Betracht zu ziehen, um die eigenen Chancen zu maximieren. Und hey, manchmal ist es auch ganz hilfreich, einfach mal in ein Praktikum reinzuschnuppern. So kann man nicht nur den Berufsalltag kennenlernen, sondern auch die Firmen und deren Kultur besser verstehen.

Ein Blick auf die Ausbildungsinteressierten

Interessant ist auch, dass Jugendliche, die sich für Alternativen entschieden haben – sei es ein Studium, ein Schulbesuch oder eine andere berufliche Maßnahme – nicht mehr als Ausbildungsplatznachfrager gezählt werden. Diese jungen Menschen werden jedoch weiterhin zu den Ausbildungsinteressierten gezählt. Der Anteil der ausbildungsinteressierten Jugendlichen, die letztendlich eine duale Berufsausbildung beginnen, wird über die Beteiligungsquote ermittelt. Und die zeigt, wie viele von ihnen tatsächlich in eine Ausbildung starten. Es bleibt also spannend, welche Wege die Jugendlichen letztendlich einschlagen.

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Wie auch immer, die Möglichkeiten im Emsland und in der Grafschaft Bentheim sind vielfältig. Jugendliche, die noch auf der Suche sind, sollten sich definitiv bewerben – auch nach dem offiziellen Ausbildungsbeginn. Das könnte eine ganz neue Perspektive eröffnen! Und Unternehmen? Die sollten aktiv nach den Talenten von morgen suchen und Kontakte zu potenziellen Auszubildenden aufnehmen. Ein bisschen Initiative kann hier wahre Wunder wirken.

Für alle, die noch unschlüssig sind: Vielleicht ist jetzt der richtige Zeitpunkt, um die eigene Karriere in die Hand zu nehmen und sich auf die Suche zu machen. Wer weiß, was sich hinter der nächsten Bewerbung verbirgt!

Für weitere Informationen und Details zu den Ausbildungsplätzen in der Region, kann man die vollständigen Berichte auf den Seiten der Ems-Vechte Surfer und Ems-Vechte Welle nachlesen.