Heute ist der 7.07.2026, und die Spannung in der kleinen Stadt Leer in Ostfriesland ist greifbar. Der ZDF hat eine neue Episode der beliebten Krimireihe „Friesland“ ausgestrahlt, die den Titel „Haifischbecken“ trägt. In dieser zwölften Folge dreht sich alles um den mysteriösen Fall des Großinvestors Johann Waal. Man fragt sich: Was ist mit ihm passiert? Warum wurde er in einem Sarg gefunden?

Die Handlung beginnt mit der Planung eines Technologieparks namens „Friesland Valley“, der auf einem zehn Hektar großen Grundstück entstehen soll. Waal, als Projektentwickler, wird von den Stadtoberen, einschließlich Grit Larson, Leiterin der Wirtschaftsförderung, mit finanziellen Anreizen unterstützt. Doch das Pläne nehmen eine dramatische Wende, als Waal nach seiner Ankunft im Hotel spurlos verschwindet. Es bleibt nicht lange ein Rätsel, denn bald darauf wird er tot in einem Sarg des Bestatters Wolfgang Habedank gefunden. Und das ist erst der Anfang der Verwirrungen.

Ein buntes Polizeiteam und viele Verdächtige

Das Polizeiteam, bestehend aus Süher Özlügül (gespielt von Sophie Dal) und Henk Cassens (Maxim Mehmet), übernimmt die Ermittlungen. Die Verdächtigenliste ist lang und bunt: Da ist der Bestatter Habedank, ein Freund des Teams, die Fischdosen-Erbin Vera Tillich, die 300.000 Euro in das Projekt investiert hat, ein in Geldnöte geratener Startup-Unternehmer, ein gekündigter Informatiker und sogar eine Esoterikerin, die gegen das Projekt ist. Zu allem Überfluss wird das Bauschild des Technologieparks auch noch abgefackelt – die Aufregung ist groß.

Die Episode wird unter Corona-Bedingungen gedreht, was sich in den Interaktionen der Figuren widerspiegelt. Man merkt, dass es Herausforderungen gab – die kreative Kameraführung von Regisseur Thomas Durchschlag bringt frischen Wind in die Erzählung. Humor ist ebenfalls ein fester Bestandteil der Folge: Ein Running Gag mit einem Kaffeebecher, der die Aufschrift „Wilsberg“ trägt, sorgt für einige Lacher. Aber, ehrlich gesagt, könnte man auch die Überfülle an Pointen kritisieren, die manchmal die Spannung mindern.

Drehorte und Hintergründe

Die ZDF-Serie „Friesland“ spielt nicht nur in der Stadt Leer, sondern nutzt auch viele andere eindrucksvolle Drehorte in Ostfriesland und dem Emsland. Die Stadtbibliothek in Leer dient als Polizeirevier, während der Ditzumer Hafen und der Yachtclub in Greetsiel häufige Kulissen sind. Interessanterweise wird das Bestattungsinstitut von Wolfgang Habedank im denkmalgeschützten Eckhaus Schmiedestraße/Kirchstraße gedreht – eine hübsche, historische Kulisse für einen düsteren Fall.

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Die Serie hat bereits 25 Filme ausgestrahlt, und fünf weitere sind bereits abgedreht. In dieser Episode fehlt Apothekerin Insa Scherzinger, da sie sich auf Weiterbildung befindet. Die neue Mitarbeiterin Melanie Harms verwahrt den verstorbenen Waal im Kühlraum – eine unheimliche, aber auch spannende Wendung in der Geschichte.

Wer sich für die Serie interessiert, findet die meisten Drehorte öffentlich zugänglich und kann die Atmosphäre der Krimis hautnah erleben. Die Uferpromenade von Leer mit ihren historischen Gebäuden und die charmante Altstadt laden ein, selbst in die Rolle eines Ermittlers zu schlüpfen.

So bleibt zu hoffen, dass die ZDF-Wiederholung des 13. Films „Friesland – Bis aufs Blut“ um 21:45 Uhr viele Fans anlockt. Die Mischung aus Humor, Spannung und dem rauen Charme der Nordsee macht „Friesland“ zu einem besonderen Erlebnis, das nicht nur den Zuschauern in Deutschland, sondern auch in Österreich ein Lächeln ins Gesicht zaubert.

Mehr Informationen zu dieser Episode und der gesamten Krimireihe finden Sie in dem Artikel von tz.de und bei fr.de.

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