Heute ist der 27.04.2026. In Helmstedt hat das Artenschutzzentrum Grasleben nach einem umfassenden Ausbau seine Türen für alle Besucher geöffnet. Früher war das Zentrum nur im Rahmen von Führungen zugänglich, doch nun präsentiert es sich als Erlebnisort für Groß und Klein. Mit über 120 Tieren, darunter viele bedrohte Arten, wird ein wichtiger Beitrag zur Aufklärung über das Artensterben geleistet. Zu den tierischen Bewohnern zählen unter anderem Buntmarder, Doppelhornvögel, Goldkopflöwenäffchen, afrikanische Zwergziegen, Geparden und rote Varis.

Das Zentrum setzt sich aktiv für den Schutz der Artenvielfalt ein und möchte den Besuchern durch naturnahe Gehege und gestaltete Bereiche ein verbessertes Erlebnis bieten. Es ist ein ideales Ausflugsziel für Familien, Tierfreunde und Neugierige, die sich für den Erhalt der Biodiversität interessieren. Der Ausbau des Zentrums wurde seit 2016 geplant und realisiert, unterstützt von einem engagierten Team von Tierpflegern und Helfern. Damit wird nicht nur der Erhalt der Arten gefördert, sondern auch ein Bewusstsein für die Notwendigkeit des Schutzes geschaffen. Weitere Informationen finden Sie in dem Artikel auf news38.de.

Artenschutzprojekte im Fokus

Ein weiteres Beispiel für das Engagement im Bereich Artenschutz ist der Tierpark Hellabrunn in München. Ab dem 4. Mai können Besucher dort mit einem zusätzlichen Euro beim Kauf ihrer Eintrittskarte Artenschutzprojekte unterstützen. Die Einnahmen fließen vollständig in den Schutz bedrohter Tierarten und deren Lebensräume. Diese Initiative ist Teil einer wachsenden Zahl von Spendenmöglichkeiten in 37 zoologischen Einrichtungen im deutschsprachigen Raum, darunter auch der Zoo Augsburg und der Tierpark Nürnberg.

Die unterstützten Projekte umfassen beispielsweise Maßnahmen in Indonesien, Ecuador und auf Sumatra, sowie Programme zum Schutz der Feuersalamander. Der Artenschutzeuro ist dabei eine freiwillige Option, die es den Besuchern ermöglicht, aktiv an den Artenschutzmaßnahmen teilzuhaben. Der Zoo möchte die Wirkung jeder einzelnen Spende sichtbar machen und plant, die Einnahmen mittelfristig über die eigene Website nachvollziehbar zu machen. Weitere Details hierzu finden Sie auf augsburger-allgemeine.de.

Die Rolle von Zoos und botanischen Gärten

Die IUCN Species Survival Commission (SSC) erkennt die Schlüsselrolle von zoologischen Einrichtungen, botanischen Gärten und Aquarien bei der Erhaltung wildlebender Tiere, Pflanzen und Pilze an. Diese Einrichtungen sind an der Schnittstelle zwischen Ex-situ- und In-situ-Erhaltung tätig, indem sie unter anderem Forschung, Bildung und gesellschaftliches Engagement fördern.

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Die SSC fordert eine stärkere Beteiligung der Öffentlichkeit an diesen wichtigen Aufgaben und ermuntert die Einrichtungen, ihr Artenschutzpotenzial voll auszuschöpfen. Durch den One-Plan-Approach wird eine Zusammenarbeit mit Regierungsbehörden und anderen Partnern angestrebt, um gemeinsam den Artenreichtum zu bewahren und die Lebensräume zu schützen. Die umfassende Unterstützung von Artenschutzmaßnahmen ist entscheidend, um auch zukünftigen Generationen den Zugang zu einer reichen und vielfältigen Natur zu gewährleisten. Mehr Informationen zu diesen Themen finden Sie auf der Website der IUCN unter vdz-zoos.org.