40. Niedersächsischer Staatspreis 2026 an Stefan Voelkel und Franziska Stünkel verliehen
Am 16. Juni 2026 wurde in Hannover im Galeriegebäude Herrenhausen der 40. Niedersächsische Staatspreis verliehen. Die Auszeichnung, die mit stolzen 35.000 Euro dotiert ist, ging zur Hälfte an zwei beeindruckende Persönlichkeiten: Stefan Voelkel, den Familienunternehmer aus Höhbeck, und die renommierte Filmregisseurin sowie Fotokünstlerin Franziska Stünkel aus Hannover. Diese Ehrung ist nicht nur ein schöner Anlass, sondern auch ein Zeichen für die Vielfalt und den Reichtum an Talenten in Niedersachsen.
Voelkel, der die Voelkel GmbH leitet, hat sein Unternehmen zur größten Bio-Getränkeherstellung in Deutschland entwickelt. Er engagiert sich für gemeinwohlorientierte Projekte und hat sich verpflichtet, zehn Prozent seines Gewinns für den Erhalt der Artenvielfalt zu spenden. Ministerpräsident Olaf Lies (SPD) bezeichnete ihn als Teil des Rückgrats der niedersächsischen Wirtschaft. Stünkel hingegen wird als „kreative Botschafterin Niedersachsens“ gefeiert, ihre Filme wurden in 19 Ländern auf über 200 Festivals gezeigt und sie hat mit ihrem Kinospielfilm „Nahschuss“, der auf dem Leben von Dr. Werner Teske basiert, für Aufsehen gesorgt.
Ein Preis mit Tradition
Der Niedersächsische Staatspreis wird seit 1978 verliehen und würdigt Persönlichkeiten, die in den Bereichen Kultur, Frauen, Soziales, Wissenschaft, Umwelt oder Wirtschaft Herausragendes leisten. Die Preisverleihung findet alle zwei Jahre statt und wird von einer ehrenamtlichen Jury unter dem Vorsitz des ehemaligen niedersächsischen Finanzministers Peter-Jürgen Schneider entschieden. Neben Voelkel und Stünkel haben viele prominente Persönlichkeiten wie die Scorpions oder Otto Walkes diese Auszeichnung erhalten.
Franziska Stünkel ist nicht nur eine talentierte Filmemacherin, sondern auch eine engagierte Fotokünstlerin. Seit 17 Jahren arbeitet sie an ihrer Serie „Coexist“, die die Komplexität menschlicher Koexistenz thematisiert. Ihre Werke sind in Museen und Galerien ausgestellt und in öffentlichen Sammlungen vertreten. Stünkel zeigt damit, wie Kunst und Engagement Hand in Hand gehen können und leistet somit einen wertvollen Beitrag zur Gesellschaft.
Gesellschaftliches Engagement
Stefan Voelkel ist ein Paradebeispiel für unternehmerisches Denken, das über den eigenen Tellerrand hinausblickt – seine beiden Stiftungen fördern ökologische, ökonomische und soziale Nachhaltigkeit. Außerdem fließen 90% des Gewinns jährlich zurück ins Unternehmen, während die restlichen 10% gemeinwohlorientierten Projekten zugutekommen. Das zeigt, dass auch wirtschaftlicher Erfolg mit Verantwortung einhergehen kann. Aktuell arbeitet er an verschiedenen Projekten, darunter die Steuerung der Voelkel-Stiftungen und die Eröffnung eines Bio-Späti in Berlin.
Diese Auszeichnungen sind nicht nur ein Grund zur Freude für die Preisträger, sondern auch für die gesamte Region Niedersachsen. Sie beleuchten die Vielfalt an Talenten und das Engagement vieler Menschen, die sich für eine bessere Zukunft einsetzen. Der Niedersächsische Staatspreis ist eine wertvolle Tradition, die nicht nur Ehrungen vergibt, sondern auch Inspiration für zukünftige Generationen bietet.
Weitere Informationen finden Sie in den ausführlichen Berichten von NDR und Niedersächsische Staatskanzlei.
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