In Niedersachsen gibt es neue Hoffnung für Kommunen, Vereine und Verbände! Die Frist für die Beantragung von Hochwasserhilfen wird bis zum Jahresende verlängert. Dies gab das Innenministerium bekannt und will damit den Druck auf die Antragsteller mindern.

Mit insgesamt 18 Millionen Euro hat das Land ein großzügiges Hilfsprogramm aufgelegt, von dem bis zum Stichtag am 24. Oktober bereits rund 13,5 Millionen Euro beantragt wurden. Diese Gelder sind für die Beseitigung von Hochwasserschäden an wichtigen Infrastrukturen gedacht – seien es Straßen, Schulen, Kindergärten oder Deiche. Das Land übernimmt dabei bis zu 80 Prozent der Kosten, sogar bis zu 95 Prozent für einkommensschwache Kommunen.

Minister kündigt Hilfsmaßnahmen an

Dass die Fristverlängerung wichtig ist, betont Niedersachsens Innenministerin Daniela Behrens (SPD). Sie erläutert, dass die Kommunen nun mehr Zeit haben, um die Hilfen zu beantragen und hofft, dass die Hochwasserschäden nicht so gravierend sind, wie zunächst vermutet. Auch Umweltminister Christian Meyer (Grüne) sieht die zusätzliche Zeit als Chance, um dringend benötigte Hilfen für den Hochwasserschutz zu sichern.

Eine alarmierende Nachricht steht jedoch im Raum: Bei der Förderbank NBank sind bislang erst 76 Anträge eingegangen, und die Auszahlung der Hilfsgelder steht noch aus, weil die Anträge geprüft werden. Interessant ist zudem, dass für Privatpersonen die ursprüngliche Frist Ende Oktober bestehen bleibt, um schnelle Unterstützung für die Betroffenen zu gewährleisten. Hier wurden bereits 95 Anträge gezählt, und 17 davon mit einem Volumen von rund 175.000 Euro bewilligt.

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