Am Pfingstmontag, dem 25. Mai, wird in der Grafschaft Hoya ein ganz besonderes Event stattfinden: der Deutsche Mühlentag. Die Tourist-Information Grafschaft Hoya lädt alle Radbegeisterten und Mühlen-Fans zu einer geführten Mühlen-Radtour ein, die sich über etwa 60 Kilometer erstreckt. Der erfahrene Gästeführer Hans-Walter Wacker wird die Teilnehmenden auf dieser spannenden Tour begleiten, die um 10 Uhr am „Alten Güterschuppen“ in Eystrup, Bahnhofstraße 8, startet und gegen 16 Uhr an der Mühle Margarethe in Eystrup endet.

Die Route führt zur Ölmühle in Wulmstorf (Morsum), und es sind neben den Radtouren auch einige kurze Pausen sowie eine Einkehr eingeplant. So können die Teilnehmenden die Eindrücke dieser historischen Mühlenlandschaft in aller Ruhe genießen. Die Tour richtet sich an passionierte Radfahrer, Mühlen-Begeisterte, Einzelpersonen, Familien und kleine Gruppen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, also einfach spontan vorbeikommen! Die Teilnahmegebühr beträgt 7 Euro pro Person und 5 Euro für Kinder zwischen 6 und 14 Jahren. Für weitere Informationen kann die Tourist-Information Grafschaft Hoya unter der Telefonnummer 04251/815-47 oder per E-Mail an tourismus@hoya-weser.de kontaktiert werden. Mehr Details zur Veranstaltung gibt es auch auf der Webseite von Nienburg Online (hier).

Die Faszination der Mühlen

Die Region rund um die Grafschaft Hoya ist nicht nur für ihre Mühlen bekannt. In Niedersachsen gibt es eine beeindruckende Mühlen-Tour, die insgesamt 23 historische Mühlen umfasst. Diese Mühlen werden mit viel Engagement von Mühlenfreunden instand gehalten und sind oft durch Wasserkraft betrieben. Die Rundtour erstreckt sich über 400 Kilometer und folgt teilweise dem idyllischen Flüsschen Hase. An faszinierenden Orten wie der „Linnenschmidtschen Wassermühle“ in Venne oder der „Knollmeyers Mühle“ in Wallenhorst-Rulle können die Besucher sogar mehr über die Geschichte und Funktionsweise dieser Bauwerke erfahren.

In Wallenhorst-Rulle gibt es zudem einen Biergarten am Lauf der Nette, der zum Verweilen einlädt. Wer ein nostalgisches Erlebnis sucht, findet im Café „Oma Plüsch“ und im Kino im Stil der 1960er-Jahre, wo Mühlenfilme gezeigt werden, eine wunderbare Möglichkeit, in vergangene Zeiten einzutauchen. Außerdem gibt es in Melle-Oldendorf die Mühle Ostenwalde, die bereits seit dem 15. Jahrhundert Öl aus Bucheckern, Leinsamen und Raps presst. Diese lebendige Mühlentradition ist nicht nur ein Teil der regionalen Identität, sondern auch ein Zeichen für die nachhaltige Nutzung von Ressourcen.

Ein Teil der Kulturlandschaft

Die Mühlen in Niedersachsen sind mehr als nur technische Bauwerke; sie sind Teil einer lebendigen Kulturlandschaft, die von der Geschichte und den Menschen geprägt ist, die sie betreiben. Die Verbindung von Natur, Technik und Tradition macht diese Mühlen zu einem faszinierenden Ziel für alle, die mehr über die regionale Kultur erfahren möchten. Ein Besuch in einer dieser Mühlen ist nicht nur lehrreich, sondern auch ein Erlebnis für die Sinne. Ob beim Duft frisch gemahlenen Mehls oder dem Klang des Wassers, das durch die Mühlenräder plätschert – hier wird Geschichte lebendig!

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Wer also Lust auf einen aktiven Tag in der Natur hat und gleichzeitig mehr über die Mühlentradition erfahren möchte, sollte sich die geführte Mühlen-Radtour am Pfingstmontag nicht entgehen lassen. Es wird sicher ein unvergessliches Erlebnis für die ganze Familie!