Heute ist der 14.07.2026 und wir dürfen uns über eine spannende Nachricht aus dem benachbarten Deutschland freuen. Mathis Burfien wurde zum neuen Regionalbischof im Sprengel Hannover gewählt. Dies geschah durch den Personalausschuss der Landeskirche Hannovers. Der 55-jährige Burfien tritt die Nachfolge von Petra Bahr an, die im Mai 2025 als Staatssekretärin nach Berlin wechselt. Seine Amtsübernahme ist für Mitte November 2026 geplant.

Burfien bringt eine interessante berufliche Laufbahn mit. Bevor er in die Theologie eintauchte, absolvierte er eine Ausbildung zum Versicherungskaufmann. Irgendwie scheint es, dass diese Erfahrung ihm eine andere Perspektive auf die Herausforderungen des Lebens gegeben hat. Nach seinem Vikariat in Hannover-Buchholz war er in verschiedenen Gemeinden tätig, unter anderem als Pastor in Hochsolling und in der St.-Sixti-Gemeinde in Northeim, wo er sechseinhalb Jahre wirkte. Ab 2014 war er für den Aufbau der theologischen Nachwuchsförderung der Landeskirche verantwortlich.

Vision für die Zukunft

In seiner neuen Rolle wird Burfien die Struktur der Sprengel kritisch sichten und in neue Strukturen überführen. Er betont, dass es wichtig ist, den Übergang geistlich und mutig zu gestalten. Veränderungen sieht er nicht nur als Herausforderung, sondern auch als Chance, Verantwortung und Hoffnung zu fördern. Das ist doch ein bemerkenswerter Ansatz, oder? Er möchte, dass die Kirche sowohl geistlich verwurzelt als auch gesellschaftlich sprachfähig bleibt. In einem Sprengel, der sich über eine Vielzahl von Lebenswelten und kirchlichen Prägungen erstreckt, ist dies sicherlich keine einfache Aufgabe.

Landesbischof Ralf Meister hat die Wahl von Burfien unterstützt und hebt dessen Erfahrungen hervor. Meister lobt Burfiens geistliche Glaubwürdigkeit und Weitblick. Es ist schön zu sehen, dass die Landeskirche auf erfahrene Köpfe setzt, die wissen, wo es langgeht. Burfien selbst sieht in der Vielfalt der Mitglieder eine große Stärke. Der Sprengel Hannover hat rund 400.000 evangelische Kirchenmitglieder und umfasst neun Kirchenkreise.

Ein Blick in Burfiens Leben

Geboren in Hannover, hat Burfien in verschiedenen Städten studiert, darunter Göttingen, Lausanne, Aarhus und Hermannsburg. Er hat nicht nur das Handwerk des Theologen gelernt, sondern auch praktische Erfahrungen gesammelt. Neben seiner Tätigkeit als Regionalbischof wird er auch weiterhin Lehraufträge an der Hochschule Hannover wahrnehmen und als Prüfer im Zweiten theologischen Examen tätig sein. Das zeigt, wie wichtig ihm die Ausbildung des theologischen Nachwuchses ist; er begleitet Vikarinnen und Vikare als Mentor. Ein echter Vollblut-Pastor, der sich für die nächste Generation stark macht.

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Privat ist Burfien verheiratet und Vater von drei Kindern – eine Herausforderung für jeden Elternteil, besonders mit einem solch anspruchsvollen Job. Man kann nur erahnen, wie er das alles unter einen Hut bekommt. Aber das gehört wohl zu den kleinen Wundern des Lebens – wie man Familie und Beruf miteinander vereinen kann.

Insgesamt wird Burfien eine spannende Zeit im Sprengel Hannover bevorstehen. Mit seiner Erfahrung und seinem Engagement könnte er frischen Wind hineinbringen. Die kommenden Jahre werden zeigen, wie er die Herausforderungen meistern wird. Wir dürfen also gespannt sein, was die Zukunft für ihn und die Landeskirche bereithält.

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