Heute ist der 20. Mai 2026, und die Sportfreunde in Oldenburg können sich freuen! Der geplante Stadion-Neubau an der Maastrichter Straße hat eine bedeutende Hürde genommen. Am 19. Mai 2026 gab die Gesellschafterversammlung der Stadion Oldenburg GmbH & Co. KG grünes Licht für das Bauprojekt, das nun zu einem Pauschalfestpreis von 57,3 Millionen Euro realisiert werden soll. Das bedeutet, dass bald ein modernes Stadion mit einer Kapazität von 10.604 Zuschauern entstehen könnte – das klingt doch vielversprechend!
Der wichtige Beschluss wird am 1. Juni 2026 dem Stadtrat zur Entscheidung vorgelegt. Wenn die Stadträte dem Vorhaben zustimmen, könnte der Totalunternehmer sofort beauftragt werden. Oberbürgermeister Jürgen Krogmann zeigt sich optimistisch und ist überzeugt, dass die Entscheidung positiv ausfallen wird. Der Name des Totalunternehmers, der das wirtschaftlichste Angebot abgegeben hat, bleibt allerdings bis zur Ratsentscheidung ein Geheimnis.
Ein Stadion für alle
Das geplante Stadion erfüllt nicht nur die Anforderungen an einen modernen, multifunktionalen und nachhaltigen Betrieb, sondern bietet auch Platz für Inklusion. Die Sitzverteilung sieht 4.312 Stehplätze, 5.489 Sitzplätze, 512 Plätze im Business-Club, 192 Logenplätze und 99 Rollstuhlplätze vor. Und das Beste: Optional kann das Fassungsvermögen sogar auf 15.000 Plätze erweitert werden! Ein echtes Highlight für die Region Oldenburg.
Die Gesellschafterversammlung, in der der Oberbürgermeister und elf Vertreter des Stadtrats sitzen, hat damit ein wichtiges Signal für die sportliche Zukunft der Stadt gesetzt. Das zeigt, dass die Stadt nicht nur an der Erhaltung, sondern auch an der Schaffung neuer Sportstätten interessiert ist. Gerade in Zeiten, in denen viele Kommunen über einen Investitionsrückstand bei Sportstätten klagen, scheint Oldenburg hier einen Schritt nach vorne zu machen.
Der Zustand der Sportstätten in Deutschland
Eine aktuelle Sonderbefragung im Rahmen des „KfW-Kommunalpanel 2025“ belegt, dass 59 % der Kommunen den Investitionsrückstand bei Sporthallen als „gravierend“ oder „nennenswert“ empfinden. Ein Viertel der Kommunen hat in den letzten Jahren neue Sporthallen oder Plätze gebaut, doch der Bedarf bleibt hoch. Viele Kommunen kämpfen mit maroden Anlagen und einem energetischen Zustand, der dringend verbessert werden muss. Die Situation ist also nicht ganz einfach, und die Bemühungen in Oldenburg sind ein Schritt in die richtige Richtung.
Es bleibt abzuwarten, ob der Stadtrat dem Stadion-Neubau zustimmt und wann die ersten Bauarbeiten beginnen können. Eines ist jedoch sicher: Die Sportlandschaft in Oldenburg könnte sich bald erheblich verändern und ein neues, spannendes Kapitel aufschlagen. Die Vorfreude auf das neue Stadion ist bereits jetzt spürbar!
Für alle, die mehr Informationen zur Gesellschafterversammlung und den Fortschritten beim Stadion-Neubau suchen, findet sich die Quelle hier.