In Osnabrück hat am 29. April 2026 das neue Energie- und Wärmeinformationszentrum (EWI) seine Türen geöffnet. Das Zentrum, das an der Bierstraße 13 in einem ehemaligen Ladenlokal untergebracht ist, wird von der Stadt Osnabrück, den Stadtwerken und der Handwerkskammer Osnabrück-Emsland-Grafschaft Bentheim betrieben. Ziel des Zentrums ist es, Hausbesitzer bei der energetischen Gebäudesanierung und der Nutzung erneuerbarer Energien zu unterstützen. Die Beratungen sind kostenlos und unabhängig, was vielen Interessierten einen wertvollen Zugang zu Informationen bietet.

Im Showroom des Zentrums können Besucher verschiedene Wärmepumpen, Dämmstoffe und weitere Ausstellungsstücke sehen. Die Öffnungszeiten sind dienstags, donnerstags und freitags und die Beratungen werden von erfahrenen Energietechnik-Ingenieuren durchgeführt, die sich um die Wärmeplanung kümmern. Die erste Informationsveranstaltung wird am 5. Mai zum Thema „Sanierung mit der Wärmepumpe im Einfamilienhaus“ stattfinden. Das Zentrum ist zunächst auf drei Jahre angelegt, um die Akzeptanz in der Bevölkerung zu prüfen. Ein ambitioniertes Ziel der Stadt Osnabrück ist es, bis 2040 klimaneutral zu werden. Für weitere Informationen zu den Möglichkeiten der Wärmewende können Interessierte die Artikel auf noz.de besuchen.

Fördermöglichkeiten für Hausbesitzer

Die Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) unterstützt Hausbesitzer bei der Sanierung ihrer Gebäude, um Energiekosten zu sparen und einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten. Die Fortführung der BEG ist über den Jahreswechsel 2023/2024 gesichert. Ab 2025 wird das Programm fortgeführt, wobei neue Regelungen zur vorläufigen Haushaltsführung berücksichtigt werden. Anträge für effiziente Einzelmaßnahmen an der Gebäudehülle, Anlagentechnik (außer Heizung) und Heizungsoptimierung können weiterhin beim BAFA gestellt werden. Die Antragstellung erfolgt online über das BAFA-Portal.

Ein weiteres Förderangebot umfasst Zuschüsse für neue klimafreundliche Heizungen, die bis zu 70 Prozent betragen können. Diese Förderung wird über die staatliche Förderbank KfW abgewickelt und besteht aus einer Grundförderung sowie mehreren Bonusförderungen. Für Kosten bis zu 30.000 Euro können maximal 21.000 Euro als Zuschuss beantragt werden. Darüber hinaus können Hausbesitzer einen Ergänzungskredit über das KfW-Programm 358 bis zu 120.000 Euro pro Wohneinheit beantragen, vorausgesetzt, sie haben eine Förderzusage vom BAFA oder KfW erhalten.

Fachliche Unterstützung und steuerliche Vorteile

Für bestimmte Maßnahmen ist die Hinzuziehung eines Energieeffizienz-Experten (EEE) erforderlich, der eine technische Projektbeschreibung und einen technischen Projektnachweis erstellt. Zudem gibt es steuerliche Förderungen, die bis Ende 2029 nutzbar sind, wenn bestimmte Voraussetzungen erfüllt sind. Dazu zählen die Selbstnutzung des Hauses sowie das Alter des Hauses, das mindestens zehn Jahre betragen muss. Absetzbare Maßnahmen gemäß Paragraf 35c Einkommenssteuergesetz umfassen unter anderem die Wärmedämmung von Fassaden und Dächern sowie die Erneuerung von Fenstern und Türen.

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Die Kombination aus dem neuen Energie- und Wärmeinformationszentrum in Osnabrück und den umfassenden Fördermöglichkeiten auf Bundesebene bietet Hauseigentümern zahlreiche Anreize, in die energetische Sanierung ihrer Immobilien zu investieren und somit zur Erreichung der Klimaziele beizutragen. Wer daran interessiert ist, sich näher zu informieren, sollte die regelmäßigen Veranstaltungen im EWI besuchen und die verschiedenen Fördermöglichkeiten in Betracht ziehen.