Heute ist der 16.05.2026 und in Vechta brodelt die Stimmung. Am Sonntag um 18:30 Uhr steht das erste Viertelfinale der BBL zwischen Alba Berlin und Rasta Vechta an. Während die Berliner auf dem Weg ins Finale sind, nachdem sie im letzten Jahr im Viertelfinale gegen Ulm gescheitert sind, haben die Vechtaer in den letzten neun Spielen sieben Siege eingefahren. Das ist eine beeindruckende Serie, die sie mit viel Selbstbewusstsein ins Spiel bringen. Alba-Coach Pedro Calles ist sich dessen bewusst, betont aber, dass Vechta keinen Druck hat und das Momentum auf ihrer Seite ist. Calles selbst hat seit sieben Jahren kein Playoff-Spiel gewonnen und kämpft mit einer Negativserie von 15 Niederlagen in Folge.

In einem Gespräch äußert sich Spielmacher Martin Hermannsson optimistisch und sieht Alba als Favoriten. Er hofft, dass Calles‘ Fluch endlich endet. „Das ist das beste Team, mit dem Calles je in die Playoffs gegangen ist“, sagt Hermannsson. Das lässt hoffen, dass sich die harte Arbeit und der Teamgeist auszahlen werden. Calles blickt stolz auf die Erfolge seiner früheren Teams zurück, glaubt aber fest an die Stärke seiner aktuellen Mannschaft.

Die Ausgangslage

Die Situation ist für beide Trainer spannend. Christian Held von Rasta Vechta feiert seine erste Endrunde, während Pedro Calles sein Playoff-Debüt bereits 2019 mit Vechta hatte. Calles hat in den letzten Jahren mehrere Niederlagen in den Playoffs einstecken müssen, zuletzt 2021, 2022 und 2023, immer im Viertelfinale. Alba Berlin hat sich in dieser Saison als Tabellenzweiter der easyCredit BBL behauptet und hat die Playoffs seit 1990/91 in jedem Jahr erreicht – eine beeindruckende Serie von 40 Mal in Folge!

Die Playoffs werden im Modus 2-2-1 gespielt, was bedeutet, dass Vechta zwei Chancen hat, den Heimvorteil zu stehlen. Offensiv ist Vechta stark aufgestellt, mit einer Wurfquote von 48,3% und 90,1 Punkten pro Spiel. Auf der anderen Seite hat Alba die zweitbeste Defensive mit nur 77,9 Punkten pro Spiel – ein echtes Duell der Stile, das die Fans auf die Kante ihrer Sitze bringen sollte.

Besondere Spieler im Fokus

Ein Spieler, der besonders im Auge behalten werden sollte, ist Jack Kayil, ein ehemaliger Alba-Spieler, der sich jetzt bei Vechta als bester Nachwuchsspieler etabliert hat. Bei Alba verlängerte Kapitän Jonas Mattisseck kürzlich seinen Vertrag bis 2028 – das spricht Bände über die Ambitionen des Clubs. Zudem benötigen Philipp Herkenhoff noch drei Offensiv-Rebounds bis zu seiner 300er-Marke und Justin Bean acht Rebounds bis 500. Das sind persönliche Meilensteine, die die Spieler zusätzlich motivieren sollten.

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In der aktuellen Saison hat Alba beide bisherigen Begegnungen gegen Vechta gewonnen – einmal mit 95:83 und das andere Mal mit 84:82. Aber das zählt jetzt nicht mehr viel; die Playoffs sind eine ganz andere Liga. Die Fans können sich auf ein spannendes Match freuen, das am Sonntag live übertragen wird. Die Vorfreude steigt und die Frage bleibt: Kann Calles‘ Team endlich den Fluch besiegen?