Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren! Die Staatsanwaltschaft Verden hat angekündigt, dass sie bis Ende November die Ermittlungen gegen die ehemalige RAF-Terroristin Daniela Klette abschließen wird. Dies bestätigte eine Sprecherin des niedersächsischen Justizministeriums. Die Öffentlichkeit ist gespannt, welches Urteil gefällt werden wird, nachdem im NDR zuvor darüber berichtet wurde.

Wo genau in Verden der Prozess gegen Klette stattfinden wird, bleibt ein Rätsel. Laut der Ministeriumssprecherin ist die Suche nach einem geeigneten Ort mit Herausforderungen verbunden, da eine große Zahl von Nebenklägern, Zeugen und Sachverständigen erwartet wird. Justizministerin Kathrin Wahlmann (SPD) betonte, dass der Gerichtsort mehr Platz benötigen wird, als in einem üblichen Verfahren. „Das Landgericht ist darauf vorbereitet, wenn die Anklage erhoben wird,“ erklärte sie.

Schwere Vorwürfe gegen Klette

Die Staatsanwaltschaft ermittelt seit 2015 gegen Klette und ihre Komplizen Burkhard Garweg und Ernst-Volker Staub, nach denen weiterhin gefahndet wird. Ihnen werden versuchter Mord sowie versuchter und vollendeter schwerer Raub in mehreren Fällen zur Last gelegt. Der 65-Jährigen wurde Ende Februar dieses Jahres in Berlin-Kreuzberg das Handwerk gelegt, als sie unter einem falschen Namen lebte. Seitdem sitzt sie in Untersuchungshaft in Vechta und die Bevölkerung wartet gespannt auf den kommenden Prozess.

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