In der Stadt Achim, die nur einen Steinwurf von der österreichischen Grenze entfernt liegt, hat sich in den letzten Jahren einiges getan, um Jugendlichen einen Raum für Begegnung und kreative Entfaltung zu bieten. Der im vergangenen Jahr eröffnete Jugendplatz, auch bekannt als „Wavepark“, erfreut sich großer Beliebtheit unter den jungen Leuten der Region. Hier haben Schüler nicht nur Sitzmöglichkeiten geschaffen, sondern auch eine Tribüne für den Wavepark gebaut, die bis Ende Mai eingeweiht werden soll. Till Bräkling vom Kinder- und Jugendbüro Achim hebt hervor, dass die Zahlen bei Einzelfallhilfen und Kindeswohlgefährdung steigen. Das macht die Präventionsarbeit umso wichtiger, um Bedarfe frühzeitig zu adressieren.
Der Jugendplatz ist Teil des übergreifenden Konzepts „Jugend und Bildung in Achim“. Die Resonanz der weiterführenden Schulen ist durchweg positiv, da sie sich aktiv an der Bewerbung der Angebote beteiligen. Jan-Henning Göttsche von „Sofa“ berichtet von der regelmäßigen Nutzung des Platzes durch Jugendliche, die dort nicht nur chillen, sondern auch aktiv mitgestalten. Der Container mit Werkstatt wurde an den Jugendplatz verlegt, was die kreativen Projekte weiter fördert.
Ein Raum für Bewegung und Begegnung
Der Jugendplatz „Wavepark“ wird im August 2025 offiziell eingeweiht und bietet auf einer Fläche von rund 4.000 Quadratmetern zahlreiche Möglichkeiten für Bewegung und Begegnung. Die Ausstattung umfasst unter anderem einen Pumptrack, einen Ninja-Parcours und eine Chill-Ecke – alles entwickelt von den Jugendlichen selbst. Die Öffnungszeiten sind täglich von 8 bis 22 Uhr, und die Nutzung ist kostenlos. Allerdings müssen Kinder unter 12 Jahren in Begleitung von Erwachsenen kommen, und das Grillen oder der Konsum von Alkohol sind verboten.
Diese Initiative ist auch eine Antwort auf die zunehmende Nutzung von Smartphones. Durch das Angebot soll die Förderung von Bewegung und sozialen Kontakten in den Vordergrund gerückt werden. Es ist wichtig, dass der Platz nicht als Spielplatz für Kleinkinder, sondern gezielt für Jugendliche konzipiert ist. In diesem Rahmen wird auch an einem Jugendtreff in Baden gearbeitet, wobei die Jugendlichen und Vereine aktiv eingebunden werden.
Nachhaltige Zusammenarbeit und Förderung
Die Zusammenarbeit mit dem Verein „Sofa“ wird über weitere vier Jahre fortgesetzt, was die Verankerung sozialer Projekte in der Region sicherstellt. Es gibt Bestrebungen, die Nutzung des Platzes durch verschiedene Vereine zu erweitern und das Nutzungskonzept weiterzuentwickeln, um ihn klar als Jugendplatz zu kennzeichnen. Die Finanzierung der Angebote erfolgt über verschiedene Fördermittelquellen, die auf kommunaler, Landes- und Bundesebene bereitgestellt werden, um Kinder- und Jugendprojekte zu unterstützen.
Die Bedeutung von Bildung und sozialer Teilhabe ist unbestritten. Kinder und Jugendliche sind die Zukunft einer Gesellschaft, und gerade in den Bereichen der Kinder-, Jugend- und Familienbildung ist es entscheidend, frühzeitig Unterstützung zu leisten. Projekte wie der „Wavepark“ sind nicht nur ein Ort der Freizeitgestaltung, sondern auch ein wichtiger Schritt hin zu mehr sozialer Teilhabe und Integration in der Gemeinschaft.
Für weitere Informationen und Details zu den Projekten in Achim können interessierte Leser die vollständige Berichterstattung auf der Webseite der Kreiszeitung einsehen. Auch die Webseite der Stadt Achim bietet umfassende Informationen über den Jugendplatz und seine Angebote, die unter achim.de zu finden sind.