Heute ist der 19.04.2026. Die Kreisfeuerwehrbereitschaft Verden hat am vergangenen Wochenende eine eindrucksvolle Übung in der Samtgemeinde Weser-Aue durchgeführt. Im Fokus der Übung stand die Oberschule Marklohe, die als Unterkunft für die engagierten Brandschützer diente. Unter der Leitung von Torsten Meyer, dem Kreisbereitschaftsführer Nienburg, wurden verschiedene Einsatzszenarien vorbereitet, um die Einsatzkräfte auf den Ernstfall bestmöglich vorzubereiten.

Die Übung fand im Rahmen eines neuen Erlasses statt, der die Kreisbereitschaft Verden neu aufgestellt hat. Dies war die erste Übung, die in dieser Konstellation durchgeführt wurde, was die Bedeutung und die Herausforderungen der Veranstaltung unterstreicht. Nach dem Niedersächsischen Brandschutzgesetz ist es für jeden Landkreis verpflichtend, eine Kreisbereitschaft vorzuhalten. Die Verdener Kreisbereitschaft, unter der Führung von Joachim Schmidt, setzt sich aus einer Vielzahl von Fachzügen zusammen, darunter die Führungsgruppe, Fachzüge für Versorgung, Logistik und Eigenschutz, zwei Fachzüge für Brandbekämpfung sowie Fachzüge für technische Hilfeleistung und Wasserförderung.

Einsatzszenarien und Herausforderungen

Am Samstagmorgen um 8:00 Uhr rückte die Kreisbereitschaft mit 24 Fahrzeugen in Kolonnenfahrt von Barme nach Marklohe ab. Bereits am Freitag hatte der Versorgungszug Quartier bezogen und Verpflegung für 150 Übungsteilnehmer vorbereitet. Nach einem gemeinsamen Frühstück richteten die Einsatzkräfte ihre Unterkünfte ein und begannen mit den Übungen, die eine Vielzahl an Herausforderungen umfassten.

Die Fachzüge zur Brandbekämpfung führten mehrere Brandeinsätze durch, bei denen es darum ging, Menschen unter Atemschutz zu retten. Parallel dazu übte der Technische Hilfeleistungszug die Rettung von Personen aus einem verunfallten Fahrzeug sowie aus einem schwer zugänglichen Gebäude. Auch die Wasserförderung kam zum Einsatz, um die Löschwasserversorgung bei einem angenommenen Vegetationsbrand sicherzustellen. Diese Szenarien verdeutlichten einmal mehr, wie wichtig die Vorbereitung auf unterschiedliche Notfälle ist.

Gemeinsame Übung und Rückkehr

Der krönende Abschluss der Übung fand auf dem Gelände eines Kalksandsteinwerkes in Lemke statt, wo mehrere Züge gemeinsam eine umfangreiche Übung durchführten. Dies förderte nicht nur den Teamgeist, sondern auch die Interoperabilität zwischen den verschiedenen Fachzügen. Nach der Übung kehrten alle Einheiten am Sonntagvormittag in Kolonnenfahrt zurück ins Quartier bei der Oberschule, wo die Einsatzkräfte die Erlebnisse des Wochenendes reflektieren konnten.

Werbung
Hier könnte Ihr Advertorial stehen
Ein Advertorial bietet Unternehmen die Möglichkeit, ihre Botschaft direkt im redaktionellen Umfeld zu platzieren

Die Durchführung solcher Übungen ist unerlässlich, um die Einsatzbereitschaft der Feuerwehr zu gewährleisten und den Bürgerinnen und Bürgern in der Region ein hohes Maß an Sicherheit zu bieten. Die Kreisfeuerwehrbereitschaft Verden hat mit dieser Übung eindrucksvoll unter Beweis gestellt, dass sie gut aufgestellt ist, um in Notfällen schnell und kompetent zu handeln. Weitere Informationen finden Sie hier.