In Verden gibt es eine spannende Entwicklung, die nicht nur Schwimmer, sondern auch Familien und Sportbegeisterte erfreuen dürfte. Das Erlebnisbad Verwell steht vor einer umfassenden Sanierung, die dringend notwendig ist. Die Becken, Umkleiden, Sanitäranlagen und Personalräume sind in einem Zustand, der einfach nicht mehr zeitgemäß ist. Die Stadt hat sich dazu entschlossen, dieses Bad auf Vordermann zu bringen, um den Komfort und die Barrierefreiheit deutlich zu verbessern. Das Ziel? Ein modernes und einladendes Schwimmbad für alle!

Die Gesamtkosten der Sanierung belaufen sich auf etwa 4,2 Millionen Euro. Eine finanzielle Unterstützung vom Land Niedersachsen ist bereits zugesagt, insbesondere für das Lehrschwimmbecken. Um die Finanzierung zu sichern, hat die Stadtverwaltung den Vorschlag ausgearbeitet, für fünf Jahre auf Gewinnabführungen von jährlich 600.000 Euro zu verzichten. Der Ausschuss für Finanzen und Klimaschutz hat diesem Vorschlag einstimmig zugestimmt. Nun liegt es am Stadtrat, der am 30. Juni entscheidet.

Geplante Maßnahmen und Umbaumaßnahmen

Die Sanierungsarbeiten sollen im Frühjahr 2027 beginnen und sich über zwei Jahre erstrecken. Die Stadtwerke planen bereits, nach den Sommerferien 2023 die ersten Aufträge auszuschreiben. Dabei wird die Umkleidenanzahl von neun auf 15 erhöht – inklusive sechs Familienumkleiden und einer barrierefreien Umkleide. Das klingt doch super, oder? Und auch die Personalräume sollen vergrößert werden, um den Mitarbeitern mehr Platz zu bieten.

Besonders kritisch äußerte sich Claudia Schlosser (SPD) über den fehlenden Deckungsanteil im Finanzausschuss. Bürgermeister Lutz Brockmann (SPD) hingegen sieht den gestreckten Zuschuss als vorteilhaft für den städtischen Haushalt. Währenddessen wird die Sanierung nicht nur die undichten Rinnen und die alten Fliesen betreffen, sondern auch den Beton im Sport- und Lehrschwimmbecken auf Vordermann bringen. Ein weiteres Plus: Eine Erweiterung des Saunagartens ist ebenfalls in Planung, wobei die Investitionen aus dem Saunabereich finanziert werden sollen.

Niedersachsen investiert in die Bäderinfrastruktur

Die Sanierung des Verwell erfolgt im Rahmen einer größeren Initiative, die die niedersächsische Landesregierung plant. Im Jahr 2025 sollen insgesamt 25 Millionen Euro in die Erneuerung von Sportstätten investiert werden, wobei der Fokus auf der Sanierung von Lehrschwimmbecken liegt. Innenministerin Daniela Behrens (SPD) hat betont, wie wichtig es ist, dass Kinder schnell schwimmen lernen. Anträge für Fördermittel müssen bis Ende Juni 2025 eingereicht werden, und die Vergabeentscheidungen berücksichtigen unter anderem den energetischen Zustand und die Barrierefreiheit der Sportstätten.

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Im Zuge dieser Sanierungsoffensive könnte das Erlebnisbad Verwell in Verden also nicht nur ein besseres Badeerlebnis bieten, sondern auch im Rahmen eines neuen Programms, das Fördermittel für die Sanierung kommunaler Sportstätten bereitstellt, einen nachhaltigen Beitrag zur Verbesserung der Bäderinfrastruktur leisten. Der Bund hat dafür erstmalig Mittel bereitgestellt, was die Chancen auf eine erfolgreiche Umsetzung der notwendigen Maßnahmen erhöht.

Alles in allem zeichnet sich in Verden eine positive Entwicklung ab. Die Sanierung des Erlebnisbads könnte nicht nur die Attraktivität des Bades erhöhen, sondern auch dazu beitragen, dass mehr Menschen in der Region die Freude am Schwimmen wiederentdecken. Und das ist doch ein Ziel, das sich lohnt!

Weitere Informationen finden Sie in dem Artikel des Weser-Kuriers sowie auf der Seite des NDR und den Informationen vom Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen.

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