Heute ist der 13.06.2026 und ich habe spannende Neuigkeiten aus der Wesermarsch und dem benachbarten Oldenburg. Hier wird an einem bemerkenswerten Projekt gearbeitet, das nicht nur die regionale Landwirtschaft stärken, sondern auch unsere Ernährung revolutionieren könnte. Das Projekt „EAT-OW“ – das für „Ernährung Außerhaus Transformation in Oldenburg und Wesermarsch“ steht – hat sich zum Ziel gesetzt, mehr regionale, nachhaltige und gesunde Lebensmittel in Kantinen, Kitas, Schulen und Pflegeeinrichtungen zu bringen. Ein Schritt, der sowohl für die Umwelt als auch für die Gesundheit der Bevölkerung von großer Bedeutung ist.

„EAT-OW“ ist eines von zehn Förderprojekten im Bundesprogramm „Modellregionenwettbewerb – Besser essen in der Region“. Die Beteiligten sind ein bunt gemischter Haufen: Landkreise Wesermarsch und Oldenburg, die Stadt Oldenburg, der Ernährungsrat Oldenburg sowie die Regionalwert AG Bremen und Weser-Ems sind mit von der Partie. Karin Janwlecke, die für die Öffentlichkeitsarbeit im Landkreis Wesermarsch zuständig ist, freut sich über die ersten Erfolge: 90 Kontakte zu Küchen wurden geknüpft, darunter zehn in der Wesermarsch. Und das ist erst der Anfang!

Erste Erfolge und neue Initiativen

Die Küchenberatung in der Wesermarsch hat bereits Fuß gefasst, beispielsweise im Kreishaus in Brake und an der Kreisvolkshochschule. Auch die Zusammenarbeit mit 106 Kindertagesstätten, Grundschulen und weiterführenden Schulen zeigt, dass das Interesse an regionalen Produkten wächst. Besonders das Programm „Krokodil im Bauch“, das Kinder spielerisch an das Thema gesundes Essen heranführt, stößt auf große Resonanz. Lehrerfortbildungen zum Thema Regionalität werden ebenfalls angeboten – es ist also eine umfassende Initiative, die in vollem Gange ist.

Ein weiteres spannendes Element ist die digitale Plattform „Regiothek Nordwest“, die Erzeuger, Verarbeiter und Küchen miteinander verknüpft. Diese Plattform erleichtert den Kantinen den Einkauf regionaler Produkte und bietet gleichzeitig neue Absatzmöglichkeiten für die Erzeuger. Das Ziel ist klar: ein digitaler Marktplatz für direkte Bestellungen bei regionalen Betrieben – das klingt doch einfach nach der Zukunft, oder?

Exkursion zu Bakenhus Biofleisch

Ein besonderes Highlight wird eine Exkursion zur Bakenhus Biofleisch GmbH und zum Biohof Bakenhus in Großenkneten sein. Am Mittwoch, den 17. Juni 2026, von 13:00 bis ca. 15:30 Uhr, haben Interessierte die Gelegenheit, mehr über die Integration regionaler Bio-Produkte in die Außer-Haus-Verpflegung zu erfahren. Geschäftsführer Torsten Selle wird ein spannendes Sortiment präsentieren und über Verarbeitung sowie Versorgungskonzepte für Großküchen und Kantinen informieren. Der Besuch des Biohofs mit Gustav Wolters verspricht Einblicke in die ökologische Landwirtschaft im Wasserschutzgebiet. Hier werden nicht nur Kontakte geknüpft, sondern auch wichtige Diskussionen über zukünftige regionale Versorgungsketten geführt.

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Wer Interesse hat, kann sich über die E-Mail-Adressen tina.hinderlich@ernaehrungsrat-oldenburg.de oder t.selle@bakenhus-biofleisch.de anmelden. Die Zielgruppe umfasst Akteure aus Landwirtschaft, Gemeinschaftsverpflegung, Gastronomie und Lebensmittelwirtschaft – also ein bunt gemischtes Publikum, das für frischen Wind in der Region sorgen könnte.

Das Projekt „EAT-OW“ ist ein echter Lichtblick in der Diskussion um nachhaltige Ernährung und regionalen Konsum. Es zeigt, wie wichtig es ist, lokale Strukturen zu fördern und Menschen für gesunde, regionale Lebensmittel zu begeistern. Schaut man sich die Entwicklungen an, könnte man fast optimistisch in die Zukunft blicken. Für die Region Wesermarsch und darüber hinaus ist das eine aufregende Zeit!

Weitere Informationen zu diesem spannenden Projekt findet ihr in dem Artikel auf NWZ Online.

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