Heute ist der 20.05.2026 und die Fußballwelt in Wolfsburg steht Kopf. Der VfL Wolfsburg hat sich eine ganz besondere Familien-Party ausgedacht, um die Mannschaft auf die bevorstehenden Relegationsspiele gegen den SC Paderborn am 21. und 25. Mai einzustimmen. Diese Veranstaltung, die am Dienstag stattfinden wird, soll nicht nur die Teamchemie stärken, sondern auch die Familien der Spieler in den Fokus rücken. Trainer Dieter Hecking hat bereits eine Grillrunde organisiert, um den Zusammenhalt im Team zu fördern. Denn wie heißt es so schön? „Gemeinsam sind wir stärker!“
Hecking, dessen Vertrag zum Saisonende ausläuft, soll in eine Führungsposition im Management befördert werden. Das ist zwar eine großartige Nachricht für ihn, doch die Frage bleibt, wer ihn als Trainer ersetzen wird. Die Planungen für die neue Saison laufen bereits im Hintergrund, und das, obwohl die Relegation noch vor der Tür steht. Besonders ins Auge fallen dabei die Wunschkandidaten Marcel Schäfer und Fabian Wohlgemuth, die jedoch momentan nicht verfügbar sind.
Didi Kühbauer im Fokus
Ein Name, der in diesem Zusammenhang immer wieder fällt, ist Didi Kühbauer. Der aktuelle Trainer des Linzer ASK hat nicht nur den ersten Meistertitel des Vereins seit 1965 geholt, sondern auch das Double gewonnen. Früher trug er von 2000 bis 2002 das Trikot des VfL Wolfsburg, wo er in 49 Bundesligaspielen 8 Tore erzielte und 12 Vorlagen gab. Kühbauer könnte der dritte österreichische Trainer des VfL nach Oliver Glasner und Ralph Hasenhüttl werden. Es wird gemunkelt, dass er und Hecking gemeinsam ein neues Trainerteam bilden könnten, während die Relegation in vollem Gange ist.
Der LASK, unter Kühbauers Führung, beendete die letzte Saison mit 39 Punkten, vor Sturm Graz und RB Salzburg. Das spricht für seine Fähigkeiten als Trainer. Denn wenn man einen Meistertrainer anheuern kann, dann ist das selbstverständlich ein klarer Vorteil. Und die Tatsache, dass Kühbauer eine Vergangenheit beim VfL hat, könnte die Entscheidung zusätzlich erleichtern.
Ein Blick in die Zukunft
Es bleibt spannend zu beobachten, wie die nächsten Tage verlaufen werden. Die Relegation gegen Paderborn wird die unmittelbare Herausforderung sein, doch die Weichen für die Zukunft sind bereits gestellt. Hecking hat Erfahrung als Sportvorstand beim 1. FC Nürnberg gesammelt und könnte sich in seiner neuen Rolle als Geschäftsführer gut machen. Die Frage ist, ob die Verantwortlichen des VfL Wolfsburg Kühbauer als den idealen Nachfolger für Hecking sehen. Ein neuer Trainer, ein neues Team – die Vorzeichen stehen auf Veränderung.
Die nächste Woche wird für alle Beteiligten entscheidend sein. Der Grill-Nachmittag wird sicherlich ein guter Moment zur Entspannung, doch der Druck der Relegation ist nicht von der Hand zu weisen. Und während die Fans auf die Spiele gegen Paderborn hoffen, bleibt die Frage: Wird Didi Kühbauer tatsächlich der neue Trainer des VfL? Die Antwort darauf könnte schon bald auf dem Platz liegen.