In der Nacht vom Montag, den 13. Juli, erlebte Bielefeld-Stieghorst einen dramatischen Brand, der die Feuerwehr auf den Plan rief. Um 22.37 Uhr meldeten Anwohner einen Dachstuhlbrand in der Flensburger Straße. Die Rauchsäule war weithin sichtbar und sorgte für Aufregung in der Nachbarschaft. Zum Glück konnte ein Bewohner der Dachgeschosswohnung die Feuerwehr alarmieren und sich mit einem Mitbewohner in Sicherheit bringen. Die Feuerwehrleute, insgesamt 50 Einsatzkräfte der Berufsfeuerwehr sowie der Löschabteilungen Hillegossen und Ubeddisen, waren schnell zur Stelle.

Die Flammen im Dachbereich wurden mit einer Drehleiter bekämpft, und gegen 23.30 Uhr war der Brand unter Kontrolle. Dennoch war der Schaden enorm: Weite Teile des Daches waren zerstört, und die Dachgeschosswohnung ist nun unbewohnbar. Die Entscheidung über die Nutzbarkeit der übrigen Wohnungen steht noch aus, und die Feuerwehr war bis in die tiefe Nacht mit den Nachlöscharbeiten beschäftigt, während die betroffenen Bewohner vor Ort betreut wurden. Laut ersten Angaben hörte ein Anwohner einen lauten Knall, gefolgt von einem Stromausfall, und dann erschienen Flammen und Rauch. Vermutet wird, dass ein Blitzeinschlag das Feuer ausgelöst hat. Die gesamte Situation war für die Anwohner und die Einsatzkräfte äußerst angespannt und forderte viel Einsatzbereitschaft.

Ein weiterer Brand in Stieghorst

<pDieser Vorfall ist nicht der einzige, der die Feuerwehr in jüngster Zeit beschäftigt hat. Am Freitag, den 31. Oktober, wurde die Feuerwehr ebenfalls zu einem Brand in einem leerstehenden Wohnhaus in Bielefeld-Stieghorst gerufen. Der erste Notruf ging bereits um 5:25 Uhr ein, und die Feuerwehr musste schnell handeln, denn der Brand breitete sich rasch aus und erfasste ebenfalls den Dachstuhl. In diesem Fall waren sogar 75 Feuerwehrleute im Einsatz, die mit sechs C-Rohren und zwei Drehleitern die Außenbekämpfung durchführten. Über eine Stunde dauerte es, bis das Feuer unter Kontrolle war.

In diesem Gebäude, das als einsturzgefährdet gilt, bestand auch die Sorge, dass sich möglicherweise Obdachlose darin aufgehalten haben könnten. Zum Glück gab es um 8 Uhr Entwarnung: Es wurden keine Personen im Gebäude gefunden, und um 12:30 Uhr konnte endgültig bestätigt werden, dass niemand zu Schaden gekommen war. Die Stieghorster Straße musste zwischen Masurenweg und Schneidemühler Straße gesperrt werden, und auch die Busschleife an der Danziger Straße war betroffen, was die Buslinien 30, 32, 33, 38, 131 und 138 beeinträchtigte. Die Nachlöscharbeiten gestalteten sich als schwierig, da das Brandhaus als einsturzgefährdet galt, und weitere Löschabteilungen mussten nachalarmiert werden.

Das Gebäude, das aus dem Jahr 1903 stammt, war stark eingewachsen und nicht mehr nutzbar. Anwohner berichteten in der Vergangenheit von Müllproblemen und Ratten, was die Situation nicht gerade besser machte. Ein alter Audi 80 im Garagenanbau verbrannte ebenfalls. Das Grundstück steht mittlerweile zum Verkauf, und der Preis beträgt 315.000 Euro. Die Verpflegung der Einsatzkräfte wurde durch eine benachbarte Bäckerei sichergestellt, was wahrscheinlich ein kleiner Lichtblick in dieser ansonsten angespannten Situation war.

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Die Brände in Bielefeld-Stieghorst werfen Fragen zur Sicherheit und zur Nutzung leerstehender Gebäude auf. Es ist offensichtlich, dass die Feuerwehr in der Region stark gefordert ist, und die Gemeinschaft muss sich mit den Herausforderungen auseinandersetzen, die solche Vorfälle mit sich bringen. Die Sorgen der Anwohner um ihre Sicherheit und die Zukunft der betroffenen Gebäude sind mehr als berechtigt.

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