Kirmes-Revival in Ippendorf: Ein Fest für die Sinne vom 3. bis 5. Juli
In Ippendorf, einem Stadtteil von Bonn, wird es vom 3. bis 5. Juli wieder lebendig. Die Sportfreunde Ippendorf haben sich zusammengetan mit Lupe Events und organisieren die eigene Kirmes auf dem Dorfplatz. Das Besondere daran? Die letzte größere Kirmes fand in den 80er-Jahren statt! Sozusagen ein Revival einer Tradition, die längst in Vergessenheit geraten war. Man möchte das Stadtteilleben fördern und natürlich die gute alte Kirmesatmosphäre zurückbringen.
Die Vorfreude ist groß, denn das Programm hat einiges zu bieten: Auf die Besucher warten Fahrgeschäfte, Essensstände und musikalische Unterhaltung. Ein Karussell, Trampolinspringen, Entenangeln – das klingt schon mal nach einem spaßigen Wochenende! Und wenn der Hunger kommt, gibt es Backfisch, Currywurst, Gyros und sogar vegetarische Burger. Süßes wie Crêpes und Waffeln dürfen ebenfalls nicht fehlen. An allen drei Tagen wird ein regionaler Eiswagen bereitstehen. Also, Eisliebhaber aufgepasst!
Musik und mehr
Die musikalische Untermalung verspricht ebenfalls ein Highlight zu werden. Am Freitag wird die Queen-Coverband Queen May Rock die Bühne rocken, gefolgt von den Boore am Samstag. Den Abschluss macht am Sonntag Sam Cheanz and the Blue Denims, die mit Rock ’n‘ Roll und Klassikern der 50er- und 60er-Jahre für Stimmung sorgen werden. Da bleibt kein Fuß still!
Natürlich gibt es auch Herausforderungen: Die Organisation solcher Feste ist nicht immer ein Zuckerschlecken. Steigende Kosten und der hohe Aufwand setzen den Veranstaltern zu. Angelika Zapp, die Vorsitzende des Ortsausschusses, hebt hervor, wie wichtig solche Veranstaltungen für das Dorfleben sind. Immerhin gab es kürzlich eine andere Kirmes auf dem Dorfplatz, die nicht eingeplant war – eine kleine Planungsherausforderung!
Ein Blick in die Zukunft
Und die Ippendorfer sind nicht nur auf die Kirmes fixiert. Am 11. Juli steht eine Müllsammelaktion mit dem schönen Namen „Ippobello“ an, gefolgt von einem Ortsflohmarkt am 12. Juli. Sogar ein Tag der offenen Tür im Vereinshaus ist für den 20. September geplant. Traditionen wie der Martinszug und die Teilnahme am „Lebendigen Adventskalender“ zeigen, dass hier wirklich das Gemeinschaftsleben im Vordergrund steht. Besonders charmant ist die Tradition, den Weihnachtsbaum mit Wunschanhängern der Kinder der Engelsbachschule zu schmücken.
Die Kirmes in Ippendorf ist nicht nur eine Festivität, sondern sie reiht sich ein in die lange Tradition deutscher Stadtfeste, die jährlich Millionen Menschen anziehen. Diese Feste sind weit mehr als nur Vergnügungsveranstaltungen. Sie stellen einen kulturellen Schmelztiegel dar, in dem Tradition und moderne Lebensart aufeinandertreffen. Viele dieser Feste, die oft Jahrhunderte zurückreichen, haben historische Wurzeln, wie die Kirchweihfeste oder alte Marktrechte. Von der Augsburger Dult bis zum Münchner Oktoberfest – sie alle tragen zur Vielfalt und zum sozialen Miteinander bei.
Die Ippendorfer Kirmes verspricht also nicht nur ein Fest für die Sinne zu werden, sondern auch eine wunderbare Gelegenheit, die lokale Identität zu stärken und Generationen zu verbinden. Wer mehr über die Veranstaltung erfahren möchte, findet weitere Informationen auf der Seite der Veranstalter unter Lupe Events.
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