Heute ist der 26.04.2026 und in Borken rückt ein wichtiges Thema ins Rampenlicht: die Rolle von Frauen in der Landwirtschaft. Lara Schmäing, eine engagierte Viehhändlerin aus Velen, ist ein Paradebeispiel für die Frauen, die in dieser Branche Großes leisten. Bereits als Kind entdeckte sie ihre Leidenschaft für die Landwirtschaft und ist mittlerweile eine wichtige Stütze im Familienbetrieb. Schmäing wünscht sich mehr Frauen in der Landwirtschaft, denn die Herausforderungen und Chancen in diesem Sektor sind vielfältig. Im Rahmen einer Initiative der Vereinten Nationen, die 2026 zum Jahr der Frauen in der Landwirtschaft ausgerufen wurde, werden Frauen in der hiesigen Landwirtschaft vorgestellt. Weitere Informationen finden Sie dazu in einem Artikel der Borkener Zeitung.

Die Initiative der Vereinten Nationen hat das Ziel, Frauen in der Landwirtschaft sichtbar zu machen und zu stärken. In Deutschland werden rund 90% der landwirtschaftlichen Betriebe von Männern geleitet, während der Anteil der Hofnachfolgerinnen nur bei 18% liegt. Das bedeutet, dass Frauen in einer Branche, die entscheidend zur Entwicklung ländlicher Räume beiträgt, stark unterrepräsentiert sind. Laut der „Landfrauenstudie“ sind jedoch 72% der befragten Frauen in strategische und unternehmerische Entscheidungen involviert. Dies zeigt, wie wichtig Frauen für den Erfolg landwirtschaftlicher Betriebe sind.

Starke Frauen – starke Landwirtschaft

Um die Bedeutung von Frauen in der Landwirtschaft ins Bewusstsein zu rücken, haben sich 24 Verbände und Organisationen aus Landwirtschaft und ländlichem Raum zusammengeschlossen. Diese Initiative wird vom Bundesministerium für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat (BMLEH) unterstützt. Bundesminister Alois Rainer hat kürzlich eine Fachkonferenz mit dem Titel „Starke Frauen – starke Landwirtschaft“ einberufen. Bei dieser Konferenz wurden Vorschläge der EU-Kommission zur neuen Gemeinsamen Europäischen Agrarpolitik nach 2027 diskutiert. Rainer betonte die Bedeutung von Frauen für Innovation und Wertschöpfung in der Landwirtschaft. Elisabeth Werner von der EU-Kommission skizzierte Ansätze zur besseren Förderung von Frauen in der Landwirtschaft und forderte einen besseren Zugang zu Chancen, finanziellen Förderungen und eine stärkere Repräsentation von Frauen in Entscheidungsgremien.

Die Unterstützung für das Internationale Jahr der Frauen in der Landwirtschaft 2026 kommt von Organisationen wie dem Deutschen Bauernverband e.V. (DBV) und UN Women Deutschland e.V. Diese Verbände setzen sich dafür ein, Dialog und Veränderungsbereitschaft zu fördern, um die Rolle der Frauen in der Landwirtschaft zu stärken.

Insgesamt zeigt sich, dass Frauen wie Lara Schmäing nicht nur eine Schlüsselrolle in der Landwirtschaft spielen, sondern auch eine wichtige Stimme haben, die gehört werden muss. Die Entwicklungen im Jahr 2026 könnten entscheidend sein, um die Weichen für eine gerechtere und inklusivere Zukunft in der Landwirtschaft zu stellen.

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