Am vergangenen Wochenende fand ein spannendes Fußballspiel in Bottrop statt, in dem die Frauenmannschaft von DJK Tusa 06 auf Rhenania Bottrop traf. Das Spiel endete mit einem torlosen Unentschieden (0:0), was Trainer Svante Rasmus in eine Zwickmühle brachte: Er war sich unsicher, ob er sich über die starke Leistung seiner Spielerinnen freuen oder über die verpasste Chance ärgern sollte. Rasmus lobte die Einstellung, Intensität und Laufbereitschaft seines Teams, konnte jedoch nicht umhin, die hektische Spielweise beim Ballbesitz zu kritisieren.

Trotz der positiven Aspekte war die Nervosität bei seinen Spielerinnen spürbar, was dazu führte, dass Tusa häufig den Ball verlor und hinterherlaufen musste. Bottrop präsentierte sich defensiv gut organisiert und ließ nur eine nennenswerte Chance zu, die von Torhüterin Julia Bartke vereitelt wurde. Besonders gefährlich war Katharina Oelschläge für Tusa, deren Schuss am Pfosten landete. Kurz vor Schluss hatten die Düsseldorferinnen eine gute Möglichkeit, die jedoch nicht genutzt wurde. Mit diesem Unentschieden kann Bottrop, der derzeitige Tabellenzweite, besser leben, da sie weiterhin einen Sechs-Punkte-Vorsprung auf Tusa haben, die noch ein Spiel mehr zu bestreiten hat.

Kampf um Platz zwei und Aufstiegschancen

Mit sechs Spieltagen vor Saisonende hat DJK Tusa 06 noch die Möglichkeit, den zweiten Tabellenplatz in der Niederrheinliga zu erreichen. Ein Sieg gegen Rhenania Bottrop, der am kommenden Sonntag bevorsteht, könnte das Rennen um den Aufstieg in die Regionalliga West wieder offenhalten. Trainer Rasmus betont, dass Aufstieg und Tabellenplätze in der Kabine kein Thema seien. Er sieht den Druck eher auf Seiten von Bottrop, die in die Relegation wollen. Allerdings könnte die Situation bei Borussia Mönchengladbach in der 2. Bundesliga ebenfalls Einfluss auf die Aufstiegschancen haben; sollte Mönchengladbach absteigen, könnte es nur einen Aufsteiger aus der Niederrheinliga geben.

Die Punkteverluste gegen Rosellen und Lankern haben Tusa in der aktuellen Tabellenposition zurückgeworfen, doch Rasmus bleibt optimistisch, Bottrop überholen zu können. Torjägerin Selina Rolando hat in dieser Saison bereits zehn Tore erzielt und wird eine Schlüsselrolle im nächsten Spiel spielen. Die Ausfälle von Hannah Lenzen und Anna-Lena Hammling werden schmerzlich vermisst, doch Rasmus ist zuversichtlich, dass die Lücken im Team geschlossen werden können.

Das nächste Spiel verspricht Spannung, und die Spielerinnen von Tusa zeigen sich trotz des Unentschiedens nach dem Spiel zufrieden. Es bleibt abzuwarten, ob sie am Sonntag gegen den Spitzenreiter MSV Duisburg eine starke Leistung abrufen können und ob sie den Traum vom Aufstieg in die Regionalliga West weiterverfolgen können. Weitere Informationen finden Sie auf kicker.de.

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