Halde Haniel erstrahlt in bunten Farben: Rückkehr der Totems von Agustin Ibarrola
In Bottrop, einer Stadt im Herzen des Ruhrgebiets, wird es bunt – und zwar auf der Halde Haniel! Die Bauarbeiten sind in vollem Gange, und am vergangenen Mittwoch wurden die letzten bunten Stelen des Künstlers Agustin Ibarrola wieder aufgestellt. Ursprünglich war der Wiederaufbau für den Herbst geplant, aber die Vorfreude auf die farbenfrohen Totems war einfach zu groß, um noch länger zu warten. Der Regionalverband Ruhr (RVR) hat die Rückkehr der Stelen mit Freude bekannt gegeben. Ein echtes Highlight, das die Region wieder erstrahlen lässt!
Diese farbenfrohen Kunstwerke, die mehr als 100 farbig gestaltete Eisenbahnschwellen umfassen, sind seit 2002 Teil des Landschaftsbildes in Bottrop. Die Rückkehr der Totems kam nicht von ungefähr. Ein Team aus Helfern, Fachfirmen und Projektpartnern war an der Aufstellung beteiligt, während der Bottroper Künstler Guido Hofmann die Arbeiten begleitete. Er ist nicht nur ein ehemaliger Schüler von Ibarrola, sondern auch ein langjähriger Wegbegleiter. Und das Ganze hat auch ordentlich Geld gekostet – rund 21.000 Euro flossen in den Wiederaufbau, finanziert durch den RVR aus Eigenmitteln.
Sanierung der Halde Haniel
Die Sanierung der Halde Haniel, die von der RAG durchgeführt wird, soll bis September 2026 abgeschlossen sein. Ziel dieser umfassenden Maßnahmen ist es, Erosion vorzubeugen und die Entwässerung zu verbessern. Die Arbeiten zielen darauf ab, die Attraktivität und Sicherheit für Gäste zu erhöhen. Spannend wird es vor allem für Wanderer und Mountainbiker: Einige Routen sind vorübergehend eingeschränkt, insbesondere der Arbeitsbereich am Haldenkopf, der bis Ende Mai 2026 vollständig gesperrt ist.
Die Totems wurden während der Sanierungsarbeiten vorübergehend am Bergwerk Franz Haniel untergebracht. Nach Abschluss der Arbeiten wird die Halde Haniel in die Obhut des Regionalverbands Ruhr übergeben. Ein weiterer interessanter Punkt: Die Bergarena auf der Halde wurde bereits teilweise abgebaut und ist jetzt vollständig verschwunden. Ein Verlust, der sicher bei vielen Insidern für Wehmut sorgt, aber die Neugestaltung des Plateaus verspricht, die Halde zu einem noch attraktiveren Ziel für Besucher zu machen.
Ein Kunstwerk mit Geschichte
Die bunten Totems sind nicht nur Kunstwerke, sie erzählen auch die Geschichte der Region. Nach Vandalismusschäden wurden sie von Guido Hofmann instandgesetzt und zurück an ihren ursprünglichen Standort gebracht. Die Bauleitung lag bei Luis Guido Nielsen und dem Bauunternehmen Pennekamp. Es ist beeindruckend, wie viel Herzblut in dieses Projekt gesteckt wurde. Die Halde Haniel wird nicht nur saniert, sie wird auch zur kulturellen Anlaufstelle und einem Stück Identität für die Bottroper Bevölkerung.
Wenn alles gut läuft, können die Menschen in Bottrop bald die Halde Haniel in neuem Glanz erleben – und das nicht nur in Farben, sondern auch in der Sicherheit und Attraktivität des gesamten Areals. Ein echter Gewinn für die Region!
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