Heute ist der 10.06.2026 und wir blicken auf die spannende Geschichte des Borussia Dortmund, einem der traditionsreichsten Fußballvereine Deutschlands. Gegründet wurde der BVB am 19. Dezember 1909 in Dortmund und hat seitdem eine beeindruckende Reise hingelegt. Die Lizenzfußballabteilung firmiert als Borussia Dortmund GmbH & Co. KGaA und ist seit 1999 börsennotiert. Wer die Hauptaktionäre sind? Nun, das sind unter anderem Evonik, Signal Iduna und Puma. Die Kontrolle über den Verein liegt zu 100% bei der Borussia Dortmund Geschäftsführungs-GmbH. Da hat sich viel getan.

Das Stadion des BVB, der Signal-Iduna-Park, wurde im Dezember 2005 umbenannt, vorher kannte man es unter dem Namen Westfalenstadion. Mit einer Kapazität von 81.365 Zuschauern bei nationalen Spielen und etwa 66.000 bei internationalen Spielen ist es ein echtes Fußball-Mekka. Der Name „Scala des deutschen Fußballs“ wird dem Stadion nicht umsonst gegeben – die Nähe zum Spielfeld, die gute Akustik und die Begeisterungsfähigkeit der Fans machen es zu einem der beliebtesten Stadien im Land. Ein interessanter Fakt: Bei einer Umfrage im Mai 2006 nannten 27% der Bundesliga-Profis Dortmund als ihre liebste Spielstätte.

Die Anfänge des Westfalenstadions

Das Westfalenstadion wurde am 2. April 1974 mit einem Freundschaftsspiel gegen Schalke 04 eingeweiht. Ursprünglich war das Stadium für etwa 56.000 Plätze geplant, nach der Fertigstellung bot es jedoch nur knapp 54.000 Plätze, davon 17.000 Sitzplätze. Über 80% der Baukosten von 17 Millionen Euro wurden durch Bund, Land und Spenden gedeckt. Die Stadt Dortmund trug lediglich drei Millionen Mark zur Finanzierung bei. Eine kleine Anekdote am Rande: Der Sportdezernent Erich Rüttel schlug 1970 vor, den Bau in Palettenbauweise umzusetzen, was die Kosten halbierte. Am Ende beliefen sich die Baukosten auf 24 Millionen Mark – und die Fans sind bis heute dankbar für diesen mutigen Schritt!

Die Geschichte des SIGNAL IDUNA PARK reicht sogar bis ins Jahr 1961 zurück. Damals diskutierte der Sportausschuss die Erweiterung der „Kampfbahn Rote Erde“. Die Idee wurde schnell konkret, und am 4. Oktober 1971 fiel der Beschluss zum Bau des Westfalenstadions. Komischerweise war die Finanzierung eine echte Herausforderung, da der DFB 1966 den Zuschlag für die WM 1974 erhielt. Da sieht man mal, wie eng der Fußball und die Politik manchmal miteinander verwoben sind.

Erfolge und Legenden

Insgesamt kann Borussia Dortmund auf 22 Titel zurückblicken, darunter die Champions League von 1997, als der Verein im Finale gegen Juventus Turin mit 3:1 siegte. Mit acht nationalen Meisterschaften gehört der BVB zu den erfolgreichsten Klubs in Deutschland, hinter dem 1. FC Nürnberg und dem FC Bayern München. Der Rekordspieler Michael Zorc hat unglaubliche 562 Pflichtspiele für den BVB absolviert, gefolgt von Mats Hummels mit 508 Einsätzen. Die besten Torschützen? Adi Preißler führt mit 177 Toren, dicht gefolgt von Marco Reus mit 170 Toren.

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Berühmte Persönlichkeiten, die die Geschichte des Vereins prägten, sind unter anderem Matthias Sammer, Lars Ricken und Robert Lewandowski. Trainer wie Ottmar Hitzfeld und Jürgen Klopp haben ebenfalls ihre Spuren hinterlassen – Klopp führte den BVB zu zwei Meisterschaften und zwei DFB-Pokalsiegen. Die Leidenschaft der Fans, die „Schwarz-Gelben“, ist bis heute legendär und macht jedes Heimspiel zu einem unvergesslichen Erlebnis.

Der BVB bleibt ein zentraler Bestandteil der deutschen Fußballkultur und begeistert Fußballfans nicht nur in Deutschland, sondern weltweit. Das merkt man nicht zuletzt an der unvergleichlichen Atmosphäre im Signal-Iduna-Park, die ihresgleichen sucht. Ein echter Fußballtempel, der schon viele Geschichten erzählt hat und noch viele erzählen wird!

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