Am Freitagnachmittag erklangen fröhliche Kinderstimmen im Montessori Kinderhaus an der Carlo-Schmid-Straße in Hellerhof, Düsseldorf. Anlass war die Feier zum 40-jährigen Bestehen der katholischen Einrichtung, die eine wichtige Rolle in der Betreuung von Kindern in der Region spielt. Leiterin Mariola Wieczorek bemerkte, dass die Kita fast so alt ist wie Hellerhof selbst. Ursprünglich gab es nur eine kleine Kita, doch der Bedarf an Betreuung war groß: 72 Kinder benötigten eine angemessene Einrichtung.

Bürgeranhörungen und Proteste führten zu einer eindringlichen Forderung nach einer zweiten Kinderbetreuungseinrichtung. Die Stadt Düsseldorf versprach, eine solche Kita zu errichten, benötigte jedoch 600.000 Mark an Landeszuschüssen. Der Antrag für die Finanzierung wurde zwischen Verwaltung und Politik hin- und hergeschoben. Ein besonders eindrucksvoller Moment war der Bittbrief eines Hellerhofer Kindes an den damaligen NRW-Ministerpräsidenten Johannes Rau, der geantwortet hatte, dass die Lösung des Problems nicht einfach sei, jedoch Unterstützung versprach.

Eine Geschichte der Unterstützung und Weiterentwicklung

Im Jahr 1984 sagte die Stadtsparkasse eine Spende von 500.000 Mark zu, und das Erzbistum Köln legte die Baupläne vor. Seit ihrer Gründung hat sich die Kita stetig weiterentwickelt. Die Fläche und die Inneneinrichtung wurden optimiert, um den Bedürfnissen der Kinder gerecht zu werden. Stellvertretende Kita-Leiterin Martina Pache-Sarmiento, die seit 1989 in der Einrichtung arbeitet, freut sich besonders darüber, dass ehemalige Kinder der Kita nun ihre eigenen Kinder in die Einrichtung bringen. Ein schönes Beispiel hierfür ist Johannes Pricking, ein ehemaliger Kita-Schüler, der seinen Sohn in die Kita angemeldet hat.

Die pädagogische Konzeption der Kita basiert auf Glauben, Montessori-Pädagogik und Gemeinschaft. In der liebevoll gestalteten Umgebung werden die Räume nach den Interessen und Bedürfnissen der Kinder eingerichtet. Helle und freundliche Räume fördern die persönliche Entwicklung und die Kommunikationsbereitschaft der Kinder. So verfügt das Haus über drei Gruppenräume mit großer Empore und Nebenraum, ein Schlafraum, eine sanitäre Einrichtung sowie einen großzügigen Eingangsbereich und einen Personalraum.

Räumliche Gegebenheiten und zukünftige Pläne

Die Eingangshalle dient nicht nur als Empfang, sondern auch als großzügiger Spielraum für verschiedene Angebote, wie gemeinsames Singen. Die Kinder haben Zugang zu Bewegungsspielzeugen, darunter Kreisel und Holzpferde, und der Bewegungs- und Psychomotorikraum ist erlebnisorientiert gestaltet. Hier haben die Kinder die Möglichkeit, ihre individuellen Interessen und Gruppenerfahrungen auszuleben. Eine neue Außenanlage wird im Februar 2025 in Betrieb genommen, was die Attraktivität der Einrichtung zusätzlich steigern wird.

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Insgesamt zeigt das Montessori Kinderhaus nicht nur eine beeindruckende Geschichte, sondern auch eine vielversprechende Zukunft. Es ist ein Ort, an dem Kinder in einer fördernden Umgebung aufwachsen und sich entfalten können, was weit über die Betreuung hinausgeht. Für die Region Hellerhof ist die Kita ein unverzichtbarer Teil des Gemeinschaftslebens und der sozialen Struktur.