Heute ist der 1.05.2026 und im Ennepe-Ruhr-Kreis tut sich einiges. Ein spannendes Projekt namens „Erlebniswandern“ hat gerade in der malerischen Elfringhauser Schweiz das Licht der Welt erblickt. Das Ziel? Die Region möchte sich als attraktive Tourismus- und Freizeitdestination positionieren und dafür wurde jetzt auch kräftig investiert. Nach drei Jahren der Planung und des Wartens wurden endlich zwei Vollzeitstellen besetzt – ein echter Fortschritt! Das Ganze wird mit Millionen an Fördermitteln untermauert, die in die Region fließen.
Ein Sachstandsbericht der Kreisverwaltung und der Wirtschaftsförderungsagentur wurde im Ausschuss für Sport, Freizeit, Kultur und Tourismus vorgestellt. Hier geht es nicht nur um das Erlebniswandern. Die Zusammenarbeit mit dem Regionalverband Ruhr sowie den Städten Hattingen und Velbert spielt eine zentrale Rolle im touristischen Entwicklungskonzept. So wurde auch ein Erlebniswanderprojekt ins Leben gerufen, das mit EFRE-Mitteln und einem Gesamtvolumen von etwa 700.000 Euro unterstützt wird. Der erste Schritt in diese aufregende Richtung ist die Analyse der bestehenden Wanderangebote, um die Region optimal weiterzuentwickeln.
Neue Wanderwege und Radroute im Fokus
Die Pläne sehen neue Wanderwege vor, darunter der Ruhrtalsteig im Nordkreis und thematische Wanderwege in Ennepetal. Auch die Schließung von Lücken im regionalen Wanderwegenetz steht auf der Agenda. Und nicht nur Wanderer kommen auf ihre Kosten – das Radfahren wird ebenfalls gefördert. Die Entwicklung der „Ozean-Route“ für die Internationale Gartenausstellung 2027 ist ein weiteres Highlight, das mit EFRE-Fördermitteln angeschoben wird. Dabei wird auch die Radroute „Von Ruhr zu Ruhr“ qualifiziert, während die „Ennepe-Runde“ in Zusammenarbeit mit den Städten Breckerfeld, Ennepetal, Gevelsberg und Hagen weiterentwickelt wird.
Ein wichtiger Bestandteil des Projekts ist das zielgruppengerechte Marketing, das bereits angestoßen wurde. Dank einer finanziellen Bilanz, die 518.000 Euro für Projekteigenanteile und Planungskosten sowie 350.000 Euro Personalkosten bis 2025 umfasst, kann die Region mit einem Gesamtaufwand von ca. 1,17 Millionen Euro rechnen. Zudem wurden Fördermittel in Höhe von etwa 1,9 Millionen Euro eingeworben, ergänzt durch zusätzliche Projektbeteiligungen von rund 144.000 Euro. Die Schaffung zusätzlicher personeller Kapazitäten in der Kreisverwaltung und der EN-Agentur ist ein entscheidender Faktor für die Fortschritte und die Akquise weiterer Fördermittel.
Verantwortliche Akteure
Für die Projektentwicklung, das Fördermittelmanagement und das Destinationsmarketing sind seit 2023 Ralf Thebrath und Anna Schuth verantwortlich. Ihre Expertise wird entscheidend sein, um die Vision eines lebendigen und einladenden Ennepe-Ruhr-Kreises in die Realität umzusetzen.
Die Region hat sich viel vorgenommen und es bleibt spannend zu beobachten, wie sich das „Erlebniswandern“-Projekt entwickeln wird. Die Kombination aus Naturerlebnis, sportlicher Betätigung und regionaler Entwicklung könnte dazu beitragen, dass der Ennepe-Ruhr-Kreis bald noch mehr Besucher anzieht. Die Weichen sind gestellt, und mit den richtigen Schritten könnte das alles in den nächsten Jahren wirklich aufblühen. Man darf also gespannt sein, was diese Initiative für die Region bringen wird – vielleicht bald ein neues Wanderparadies im Herzen von Deutschland?
Für die vollständige Information über das Projekt „Erlebniswandern“ und die neuesten Entwicklungen im Ennepe-Ruhr-Kreis besuchen Sie bitte die offizielle Seite.