Heute ist der 16.07.2026 und wir blicken auf eine spannende Geschichte aus dem Ennepe-Ruhr-Kreis, die das Herz der Region berührt. Im Fokus steht das „Haus am Weststrand“ auf der beliebten Insel Norderney, das nicht nur für seine familiäre Atmosphäre bekannt ist, sondern auch für die günstigen Preise, die jährlich rund 6.000 Besucher anziehen. Doch das charmante Gebäude hat seine besten Tage hinter sich: Die Fassade ist stark beschädigt, mit Rissen und bröckelnden Stuckelementen. Auch das Holzdach weist schwerwiegende Schäden auf, die dringend behoben werden müssen.

Die Sanierung hat bereits begonnen, aber hier ist der Haken: Aufgrund der strengen Denkmalschutzauflagen gestaltet sich das Ganze als äußerst aufwendig und wird mindestens 500.000 Euro kosten. Geschäftsführer Matthias Küstermann sieht sich in einer Zwickmühle, denn er darf keine Kirchensteuermittel für die Sanierung verwenden und möchte gleichzeitig die Preise nicht erhöhen. Um die benötigten Mittel zu sammeln, hat der Kirchenkreis eine Spendenaktion ins Leben gerufen. Bisher sind bereits rund 15.000 Euro zusammengekommen, doch es wird noch viel mehr benötigt, um das historische Gebäude zu retten.

Ehrenamtliche Helfer und die familiäre Atmosphäre

Die Villa am Norderneyer Weststrand, die früher als Kinderferienheim der Diakonie diente, bietet insgesamt 52 Zimmer. Die familiäre Atmosphäre und die Lage direkt am Strand sind Gründe, warum die Gäste immer wieder zurückkehren. Ehrenamtliche Helfer, wie die 77-jährige Margot Peter, sind eine unschätzbare Unterstützung für die Einrichtung. Sie helfen in der Küche und im Speisesaal, um den Aufenthalt für die Besucher so angenehm wie möglich zu gestalten. Diese Helfer erhalten zwar Unterkunft und Verpflegung, aber keine Bezahlung für ihre wertvolle Arbeit.

Die Sanierung der Fassade wird während der Urlaubssaison weitergeführt, was eine besondere Herausforderung darstellt, denn das Haus ist für den Sommer und Herbst bereits ausgebucht. Es bleibt also spannend, ob die Sanierung rechtzeitig abgeschlossen werden kann, um die Besucher auch in Zukunft willkommen zu heißen.

Fördermöglichkeiten für Denkmäler

Es gibt Hoffnung für das „Haus am Weststrand“. Die Deutsche Stiftung Denkmalschutz fördert jährlich bis zu 600 Sanierungsprojekte in Deutschland mit einem jährlichen Fördervolumen von rund 20 Millionen Euro. Insgesamt wurden bereits über 7.500 Denkmäler unterstützt, darunter Kirchen, Schlösser, historische Gärten und sogar Industrie- und Technikdenkmäler. Eine ehrenamtliche Wissenschaftliche Kommission aus Denkmalexperten berät die Stiftung bei der Auswahl der Projekte, die gefördert werden. Aktuell wurden über 400 Denkmäler in Deutschland unterstützt, und die Stiftung strebt an, diese Zahl weiter zu erhöhen. Wer weiß, vielleicht findet auch das „Haus am Weststrand“ noch Unterstützung durch diese Initiative?

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Die Geschichte des „Haus am Weststrand“ zeigt eindrucksvoll, wie wichtig es ist, historische Gebäude zu bewahren und ihnen ein neues Leben einzuhauchen. Die Spendenaktion und der unermüdliche Einsatz von Ehrenamtlichen sind ein Zeichen für die Verbundenheit der Menschen mit diesem besonderen Ort. Bleiben wir gespannt, wie sich die Sanierung entwickeln wird und ob das Haus am Weststrand bald wieder in neuem Glanz erstrahlen kann.

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