Heute ist der 24. Mai 2026 und in Herne gibt es Neuigkeiten, die uns aus dem benachbarten Bochum erreichen. Über Pfingsten, genauer gesagt am 23. Mai, wurden zwei Kinder, ein 12- und ein 13-jähriger Junge, Opfer eines Überfalls. Der Vorfall passierte gegen 15 Uhr auf der Dr.-Gerhard-Petschelt-Brücke. Die beiden Jungen befanden sich an der U-Bahn-Haltestelle Bochum Ruhr-Universität, als sie von vier Jugendlichen angesprochen wurden. Anfangs fragten diese, ob sie Geld wechseln könnten. Was dann folgte, war alles andere als harmlos.
Plötzlich versuchte einer der Jugendlichen, dem jüngeren der beiden, also dem 12-Jährigen, das Handy aus der Hosentasche zu ziehen. Doch zum Glück misslang dieser Versuch. Die beiden Jungen schafften es, zu fliehen und damit Schlimmeres zu verhindern. Der tatverdächtige Jugendliche, der akzentfrei Deutsch sprach, wurde als etwa 14 bis 15 Jahre alt beschrieben, mit einer Größe von rund 1,70 Metern und schlanker Statur. Er hatte kurze schwarze Locken, trug einen grauen Pullover und eine lange schwarze Jogginghose. Die Polizei bittet um Hinweise zu diesem Vorfall unter den Nummern 0234 909-8205 oder -4441 (Kriminalwache). Mehr Informationen zu diesem Vorfall finden Sie in dem Artikel auf WAZ.de.
Ein weiterer Überfall in Bochum
Doch das ist nicht der einzige Vorfall, der die Gemüter in Bochum erregt. Am 14. November 2025 wurden die Bürger in Bochum-Wattenscheid Zeugen eines weiteren Übergriffs. Ein 15-jähriger Junge wurde gegen 20:15 Uhr beim Aussteigen aus einem Bus an der Haltestelle „August-Bebel-Platz“ von einer Gruppe von fünf Jugendlichen in eine Ecke gedrängt. Unter Androhung von Schlägen forderte einer von ihnen Bargeld. Der Junge gab daraufhin sein Geld heraus, und die Jugendlichen flüchteten daraufhin in unbekannte Richtung.
Die Beschreibung der Tatverdächtigen klingt ebenfalls besorgniserregend: Fünf männliche Jugendliche, zwischen 15 und 18 Jahren alt, wobei der Haupttäter ein „südländisches Aussehen“ hatte. Er war zwischen 170 und 180 cm groß, schlank und hatte dunkles Haar. Auch hier ermittelt die Kriminalpolizei Bochum und bittet um Zeugenhinweise unter 0234 909-8405 oder -4441. Wer direkt Kontakt zur Polizei aufnehmen möchte, kann dies unter der Telefonnummer 0234 909-3099 oder per E-Mail an leitstelle.bochum@polizei.nrw.de tun. Weitere Infos sind auch auf der Webseite der Polizei Bochum zu finden: bochum.polizei.nrw.
Diese Vorfälle werfen ein beunruhigendes Licht auf die Sicherheit in Bochum. Es bleibt abzuwarten, wie die Polizei auf diese Entwicklungen reagiert und was die Stadt unternimmt, um die Sicherheit ihrer Bürger zu gewährleisten. Die Sorgen der Anwohner sind verständlich, und es ist zu hoffen, dass solche Übergriffe in Zukunft vermieden werden können.
