Im Hochsauerlandkreis wird ab Montag, dem 11. Mai, wieder das Tempo gedrosselt. Der Fachdienst Verkehrsordnungswidrigkeiten hat die Standorte für Geschwindigkeitskontrollen bekannt gegeben. Dabei ist es nicht nur eine Frage der Geschwindigkeit, sondern auch der Sicherheit auf den Straßen. Das ist besonders wichtig, wenn man bedenkt, dass die Polizei auch ohne Vorankündigung Geschwindigkeitsüberwachungen durchführt. Wer denkt, er könnte ungestraft zu schnell fahren, könnte schnell eines Besseren belehrt werden! Die angekündigten Kontrollorte sind wie folgt:
- Montag, 11. Mai:
- Arnsberg-Neheim, Alter Holzweg
- Medebach-Referinghausen, Düdinghauser Straße
- Dienstag, 12. Mai:
- Eslohe-Wenholthausen, Südstraße
- Meschede-Calle, Caller Straße
- Mittwoch, 13. Mai:
- Winterberg, Poststraße
- Arnsberg-Hüsten, Rumbecker Holz
- Donnerstag, 14. Mai: Feiertag, keine Kontrollen
- Freitag, 15. Mai:
- Schmallenberg-Ebbinghof, K36
- Brilon-Rösebeck, Altefilsstraße
Die Möglichkeit, dass an anderen Standorten auch am Wochenende oder an Feiertagen Kontrollen stattfinden, bleibt bestehen. Man könnte also sagen: Die Augen der Ordnungshüter sind überall! Besonders bemerkenswert sind die möglichen Konsequenzen für Geschwindigkeitsübertretungen. Laut dem ADAC werden Verwarnungsgelder zwischen 5 und 55 Euro verhängt, während Bußgelder ab 60 Euro plus Verwaltungsgebühren von 28,50 Euro fällig werden.
Das Bußgeldsystem im Fokus
Um die Sache noch klarer zu machen: Wer außerhalb geschlossener Ortschaften schneller als 70 km/h fährt, muss mit einem Bußgeld von 150 Euro rechnen, wenn er 100 km/h auf dem Tacho hat. Das bedeutet auch einen Punkt in Flensburg und potenziell ein Fahrverbot, wenn man innerhalb eines Jahres wiederholt gegen die Geschwindigkeitsgrenzen verstößt. Es gibt sogar eine ganze Tabelle für Bußgelder, die genau festlegt, was bei welchen Geschwindigkeitsüberschreitungen fällig wird – und die Strafen sind nicht ohne!
- Bußgelder für Geschwindigkeitsverstöße außerorts:
- Bis 10 km/h zu schnell: 20 €
- 11–15 km/h: 40 €
- 16–20 km/h: 60 €
- 21–25 km/h: 100 € (1 Punkt)
- 26–30 km/h: 150 € (1 Monat Fahrverbot)
- 31–40 km/h: 200 € (1 Monat Fahrverbot)
- 41–50 km/h: 320 € (2 Monate Fahrverbot)
- 51–60 km/h: 480 € (2 Monate Fahrverbot)
- 61–70 km/h: 600 € (2 Monate Fahrverbot)
- Über 70 km/h: 700 € (3 Monate Fahrverbot)
Wusstet ihr, dass es einen bundeseinheitlichen Bußgeldkatalog für solche Ordnungswidrigkeiten gibt? Dies sorgt dafür, dass die Strafen in ganz Deutschland einheitlich und transparent sind. Laut dem Bußgeldkatalog für 2026, der zuletzt am 8. Mai 2026 aktualisiert wurde, kann es bei Geschwindigkeitsüberschreitungen zu einer Vielzahl von Sanktionen kommen. Besonders häufig sind Geschwindigkeitsüberschreitungen, die mit etwa 2,45 Millionen Verfahren pro Jahr zu Buche schlagen. Aber auch Handy am Steuer und Rotlichtverstöße sind häufige Übeltäter.
Insgesamt zeigt sich, dass es sich lohnt, ein Auge auf die Geschwindigkeit zu haben. Die Konsequenzen sind oft heftiger, als man zunächst denkt, und die Kontrollen zeigen, dass die Behörden wachsam sind. Wer mit dem Auto unterwegs ist, sollte sich also besser an die Regeln halten – nicht nur für die eigene Sicherheit, sondern auch für die der anderen Verkehrsteilnehmer. Sonst wird es schnell teuer, und das möchte wirklich niemand erleben!