Im Hochsauerlandkreis wird es in den kommenden Tagen wieder ernst – die Geschwindigkeitskontrollen stehen an! Der Fachdienst Verkehrsordnungswidrigkeiten hat die Standorte der Blitzer für die Woche vom 27. bis 31. Juli bereits bekannt gegeben. Wer also denkt, er könne einfach mal ein bisschen Gas geben, der sollte vielleicht noch einmal darüber nachdenken. Denn die Polizei wird nicht nur an diesen angekündigten Stellen, sondern auch an anderen Orten und zu anderen Zeiten aktiv sein. Das bedeutet für viele Autofahrer: Augen auf und das Tempo drosseln!

Die Blitzer stehen an folgenden Orten:

  • Montag, 27. Juli: Arnsberg-Hüsten, Marktstraße; Winterberg-Neuastenberg, Winterberger Straße
  • Dienstag, 28. Juli: Meschede, Warsteiner Straße/B55; Arnsberg-Neheim, Trift
  • Mittwoch, 29. Juli: Sundern-Hellefeld, L686; Brilon-Nehden, Zum Marmorbruch
  • Donnerstag, 30. Juli: Schmallenberg-Gleidorf, Am Einheit; Olsberg-Brunskappel, Negertalstraße
  • Freitag, 31. Juli: Eslohe-Wenholthausen, Südstraße; Bestwig, L776

Bußgelder und Konsequenzen

Die Folgen von Geschwindigkeitsüberschreitungen können ganz schön ins Geld gehen. Laut dem ADAC gibt es ein Verwarnungsgeld von 5 bis 55 Euro, während Bußgelder ab 60 Euro fällig werden. Und wenn man denkt, das sei alles, kommt der Hammer: Bei einer Überschreitung von 26 km/h über dem Limit kann ein einmonatiges Fahrverbot drohen – unter bestimmten Bedingungen versteht sich. Zum Beispiel: Wer mit 100 km/h geblitzt wird, obwohl nur 70 km/h erlaubt sind, muss mit 150 Euro Bußgeld und einem Punkt in Flensburg rechnen. Wiederholungstäter können dann auch noch ein Fahrverbot bekommen.

In Deutschland sind Geschwindigkeitsüberschreitungen die häufigste Verkehrsordnungswidrigkeit. Im Jahr 2017 wurden über 4 Millionen solcher Verstöße registriert, davon allein 2,9 Millionen Geschwindigkeitsübertretungen. Das zeigt, wie wichtig es ist, die Geschwindigkeitslimits im Auge zu behalten. Besonders die Kontrollen innerorts sind strenger als außerhalb der Stadt. Die Bußgelder können hier schnell auf 800 Euro steigen, wenn man über 70 km/h zu schnell unterwegs ist.

Wie wird kontrolliert?

Die Geschwindigkeitskontrollen erfolgen durch stationäre und mobile Blitzer, Radarfallen sowie Lasermessgeräte. Dabei ist es nicht nur die Polizei, die hier aktiv wird. Auch der Fachdienst Verkehrsordnungswidrigkeiten hat seine Augen überall offen. Manchmal ist es sogar so, dass die Polizei ihre Standorte nicht im Voraus bekannt gibt – eine zusätzliche Überraschung für unachtsame Fahrer. Die Kontrollen sind also eine gute Gelegenheit, um sich den eigenen Fahrstil einmal kritisch anzusehen. Vielleicht ist es ja an der Zeit, etwas langsamer zu fahren und die Landschaft um einen herum zu genießen!

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Wer noch nie geblitzt wurde, kann sich glücklich schätzen. Aber auch wer denkt, er sei unbesiegbar, sollte sich vor Augen führen, dass ein Fahrverbot nicht das einzige Risiko ist. Neben den finanziellen Konsequenzen können Punkte in Flensburg und das Risiko eines Fahrverbots schnell die Freude am Fahren trüben. Wer also das Gaspedal zu fest drückt, könnte sich bald in einer unangenehmen Situation wiederfinden.

Ein bisschen mehr Vorsicht und Rücksichtnahme kann nicht schaden – sowohl für einen selbst als auch für andere Verkehrsteilnehmer. Wer sich an die Regeln hält, kann sicher durch den Hochsauerlandkreis cruisen und die Fahrt genießen!

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