Geschwindigkeitskontrollen im Hochsauerlandkreis: Vorwarnung für Autofahrer
Heute ist der 19.06.2026 und im Hochsauerlandkreis stehen spannende Zeiten bevor. Der Fachdienst Verkehrsordnungswidrigkeiten hat angekündigt, Geschwindigkeitskontrollen im gesamten Kreisgebiet durchzuführen. Die genauen Kontrollstellen wurden freundlicherweise im Voraus bekannt gegeben, sodass Autofahrer sich darauf einstellen können. Diese Transparenz könnte man als eine Art Vorwarnung betrachten, die es den Fahrern ermöglicht, sich sicherer und verantwortungsbewusster auf den Straßen zu bewegen. Denn mal ehrlich, wer möchte schon mit einem Bußgeld oder gar Punkten in Flensburg konfrontiert werden?
Die angekündigten Blitzerorte sind wie folgt: Am Montag, den 22. Juni, wird in Arnsberg (Königstraße) und in Marsberg (Westheimer Straße) kontrolliert. Der Dienstag bringt dann Blitzer in Winterberg-Altenfeld (Bödefelder Straße) und Bestwig-Velmede (B7). Weiter geht’s am Mittwoch, den 24. Juni, mit Kontrollen in Arnsberg-Neheim (Alter Holzweg) und Brilon (Altenbürener Straße). Am Donnerstag (25. Juni) stehen Schmallenberg-Fleckenberg (Hauptstraße) und Arnsberg-Oeventrop (Widayweg) auf dem Plan. Den Abschluss macht der Freitag, der 26. Juni, mit Blitzer in Arnsberg-Hüsten (Mühlenberg) und Olsberg-Elpe (Elpetalstraße). Allerdings können auch kurzfristige Änderungen in der Planung auftreten – man weiß ja nie, was die Organisatoren sich so ausdenken.
Die Konsequenzen von Geschwindigkeitsübertretungen
Doch was passiert eigentlich, wenn man die Geschwindigkeitsgrenze überschreitet? Der ADAC gibt dazu einige aufschlussreiche Informationen. Ein Verwarnungsgeld kann zwischen 5 und 55 Euro liegen, während die Bußgelder ab 60 Euro beginnen – dazu kommen Verwaltungsgebühren von 28,50 Euro. Besonders unangenehm wird es, wenn man außerorts 26 km/h über dem Limit fährt; hier kann es zu einem einmonatigen Fahrverbot kommen. Ein Beispiel gefällig? Fährt man 100 km/h, wo nur 70 km/h erlaubt sind, kann das ganz schnell 150 Euro Bußgeld und einen Punkt in Flensburg nach sich ziehen. Und das ist nicht alles! Wiederholte Verstöße innerhalb eines Jahres können zu einem Fahrverbot führen. Das sollte man sich gut überlegen!
Und es gibt noch mehr zu beachten: Der Bußgeldkatalog 2026 sieht maximal 3 Punkte für Verkehrsverstöße vor, und ab 8 Punkten droht der Entzug der Fahrerlaubnis. Punkte können durch freiwillige Fahreignungsseminare abgebaut werden, solange man nicht mehr als 5 Punkte hat. Aber Achtung! Je schwerer der Verstoß, desto länger dauert es, bis die Punkte verfallen. So verfallen 1 Punkt nach 2,5 Jahren, 2 Punkte nach 5 Jahren und 3 Punkte nach 10 Jahren. Das Punktesystem ist klar strukturiert – 1 Punkt gibt es für schwere Verstöße wie das Handy am Steuer oder einen einfachen Vorfahrtsverstoß, während 2 Punkte für sehr schwere Verstöße wie einen Rotlichtverstoß mit Gefährdung vergeben werden. Und bei den schwersten Straftaten, wie Alkohol am Steuer, kann man gleich 3 Punkte kassieren. Wer sich also nicht an die Verkehrsregeln hält, sollte sich nicht wundern, wenn der Punktestand steigt!
Verkehrssicherheit und die häufigsten Verstöße
Ein Blick auf die häufigsten Verkehrsverstöße zeigt, dass vieles im Alltag passiert, was man vielleicht nicht sofort mit einem Bußgeld oder Punkten in Verbindung bringt. Falsches Parken und Halten, Geschwindigkeitsübertretungen, Vorfahrt missachten, zu geringer Sicherheitsabstand und illegale Überholvorgänge stehen ganz oben auf der Liste. Und auch die Warnwestenpflicht, die seit dem 1. Juli 2014 für PKW, LKW und Busse gilt, sollte nicht vergessen werden. Diese kleinen, aber wichtigen Details tragen zur Verkehrssicherheit bei und helfen, Unfälle zu vermeiden.
Insgesamt zeigt sich, dass die Verkehrssicherheit im Hochsauerlandkreis ernst genommen wird. Die angekündigten Geschwindigkeitskontrollen sind ein Schritt in die richtige Richtung. Wer sich an die Regeln hält und verantwortungsbewusst fährt, wird hoffentlich ohne Bußgelder und Punkte davonkommen. Es bleibt spannend, wie viele Autofahrer die Warnung ernst nehmen und ob die Kontrollen tatsächlich zu einem sichereren Straßenverkehr beitragen.
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