Heute ist der 4.05.2026 und ich kann euch von einem wirklich besonderen Ereignis berichten, das kürzlich in Höxter stattfand. Ulrich Wickert, der langjährige Moderator der „Tagesthemen“, war der Star eines Vortrags über gesellschaftliche Entwicklungen und persönliche Erfahrungen. Bürgermeister Daniel Hartmann würdigte Wickerts große Bedeutung als Orientierungshilfe in der Berichterstattung. Man merkte sofort: Das Interesse war riesig. Die Veranstaltung war ruckzuck ausverkauft und das spricht, ehrlich gesagt, Bände über den Hunger nach fundierter Information in unserer Zeit.

Ein emotionaler Höhepunkt war die musikalische Darbietung des Liedes „Göttingen“, vorgetragen von Pianist Hans Hermann Jansen und der talentierten Sängerin Yvonne Sperling. Wickert selbst war sichtbar berührt und erinnerte an die historische Relevanz des Liedes für die deutsch-französische Verständigung nach dem Zweiten Weltkrieg. Diese Momente, die einen echt zum Nachdenken anregen, sind es, die eine solche Veranstaltung unvergesslich machen. Dr. Michael Stoltz führte in die Veranstaltung ein und würdigte Wickerts beeindruckenden Werdegang und seine internationalen Erfahrungen. Ein Rundumschlag von Anekdoten und Gedanken, die einem zeigen, wie vielschichtig die Welt der Medien sein kann.

Ein Preis für besondere Verdienste

Wickert wurde während der Veranstaltung mit dem Hoffmann-von-Fallersleben-Preis 2026 ausgezeichnet. Dieser Preis ist nicht nur mit 3.000 Euro dotiert, sondern bringt auch noch den Erlös aus dem Kartenverkauf mit sich, der dem Gnadenhof Hervel in Herscheid zugutekommt. Eine tolle Sache, die zeigt, wie man auch mit einer solchen Veranstaltung Gutes tun kann. Viktor Herzog von Ratibor und Fürst von Corvey hob das große Interesse an der Vortragsreihe „Nachdenken über Deutschland“ hervor und schuf damit einen Kontext, der die Relevanz dieser Diskussionen unterstrich. Es sind genau diese Gespräche, die wir in unserer Gesellschaft brauchen, um uns mit den aktuellen Entwicklungen auseinanderzusetzen.

Am Ende der Veranstaltung ließ Wickert es sich nicht nehmen, sich in das Goldene Buch der Stadt Höxter einzutragen. Ein Moment, der sowohl für ihn als auch für die Stadt von Bedeutung war. Der große Applaus, der die Veranstaltung beendete, sprach für sich: Die Menschen waren bewegt, nachdenklich und hatten das Gefühl, etwas Wertvolles mitgenommen zu haben. Nachhaltige Eindrücke, die bleiben werden.