Am Donnerstag, den 28. Mai, findet ein ganz besonderer Ausflug für Menschen mit Demenz und ihre Angehörigen statt. Ziel ist der Tiergarten Kleve, ein Ort, an dem nicht nur die Natur, sondern auch die Tiere eine heilende Wirkung entfalten können. So wird das Erlebnis um 13.15 Uhr vor dem Rathaus in Goch starten. Die Teilnehmer werden mit einem Kleinbus dorthin gebracht – eine bequeme Lösung, um sicher zu reisen und den Tag zu genießen.
Die Idee hinter diesem Ausflug ist es, nicht nur einen schönen Tag zu verbringen, sondern auch die positiven Emotionen zu fördern, die der Kontakt zu Tieren auslösen kann. Tiere haben die bemerkenswerte Fähigkeit, Erinnerungen zu wecken und die Kommunikation anzuregen, was besonders für Menschen mit Demenz von großer Bedeutung ist. Ein weiterer wichtiger Punkt ist die maximale Teilnehmerzahl: Zehn Personen, einschließlich Begleitpersonen, können sich anmelden. Die Teilnahmegebühr beträgt 7,50 Euro pro Person, die bei der Anmeldung zu entrichten ist.
Wichtige Details zur Anmeldung
Der Anmeldeschluss für diesen Ausflug ist Montag, der 18. Mai. Interessierte können sich direkt beim Seniorenbüro der Stadt Goch melden. Die Kontaktdaten sind: Telefon 02823/320-144 oder per E-Mail an alexandra.maywald@goch.de. Es ist zu beachten, dass die Seniorenbeauftragte Alexandra Maywald den Ausflug begleiten wird. Ihre Erfahrung wird sicherlich dazu beitragen, dass der Tag für alle zu einem unvergesslichen Erlebnis wird.
Übrigens, für den 27. Juni ist ein weiterer Ausflug in die Kunterbunte Alpaka-Welt in Goch geplant. Sollten Sie also an diesen tierischen Begleitern interessiert sein, sollten Sie sich die Gelegenheit nicht entgehen lassen.
Die heilende Kraft der Tiere
Der Kontakt zu Tieren kann für Menschen mit Demenz von unschätzbarem Wert sein. Studien zeigen, dass die Interaktion mit Tieren das Wohlbefinden steigert und sogar das Selbstvertrauen stärkt. Aktivitäten wie Streicheln, Füttern oder einfach nur das Beobachten von Tieren fördern die Sinne und regen zu Bewegung an. Besonders Hunde haben sich in der Therapie bewährt. Sie reagieren intuitiv auf menschliche Stimmungen und können in schwierigen Momenten eine beruhigende Präsenz bieten.
So gibt es in Deutschland einige Ansätze, die tiergestützte Therapie voranzubringen. In Schleswig-Holstein etwa wurde das Projekt „Bauernhöfe als Orte für Menschen mit Demenz“ ins Leben gerufen. Hier können Betroffene die Natur erleben und gleichzeitig den Kontakt zu Tieren pflegen. Der positive Effekt ist nicht nur auf die Patienten beschränkt; auch Angehörige und Pflegepersonal profitieren von der Entlastung, die solche Ausflüge mit sich bringen.
Schließlich ist die Beziehung zu Tieren oft leichter aufzubauen als zu Menschen. Tiere fordern nicht viel, sie sind einfach da. Und das kann in vielen Fällen schon ausreichen, um den Tag ein wenig heller zu machen – vor allem für Menschen, die in ihrer Kommunikation eingeschränkt sind. Daher ist der bevorstehende Ausflug ein wertvoller Schritt, um diesen besonderen Menschen eine Freude zu bereiten.
Für weitere Informationen zu tiergestützten Therapien und deren positiven Auswirkungen auf Menschen mit Demenz können Sie sich gerne auf demenzwiki.com informieren.