Heute ist der 26.04.2026 und die Vorbereitungen für die Landesgartenschau 2029 in Kleve sind in vollem Gange. Ein bedeutender Schritt wurde nun vollzogen: Das Maskottchen der Veranstaltung wird „Swantje“ heißen. Der Name wurde durch eine Abstimmung unter den Bürgern Kleves und anderen Interessierten gewählt, die sowohl online als auch vor Ort bei der mobilen Redaktion der Rheinischen Post auf dem Koekkoek-Platz stattfand. Weitere Vorschläge wie „Elsa von Schwan“, „Gerti van Kleef“ und „Klevi van Schwan“ hatten es nicht ins Ziel geschafft.

Die Veranstaltung, die von Andreas Gruhn und Maarten Oversteegen moderiert wurde, fand in Anwesenheit des Bürgermeisters Markus Dahmen sowie von Mitgliedern des Rates statt. Dahmen nutzte die Gelegenheit, um von der Eröffnung der LAGA in Neuss zu berichten und die Wichtigkeit des Ehrenamts zu betonen. Der Förderverein „Kleve blüht auf“, der 180 Mitglieder zählt, wird aktiv in die Planung einbezogen und hebt die Notwendigkeit von Unterstützern für das Projekt hervor. Das Motto der Klever Laga lautet „Schaffen, was bleibt“.

Finanzierung und Planung

Für die Landesgartenschau wurden bereits 10,3 Millionen Euro an Fördermitteln von Bund und Land zugesagt. Die Stadt Kleve hat bereits damit begonnen, die Innenstadt umzugestalten, wobei die ersten Baustellen am Platz an der Herzogbrücke eingerichtet wurden. Die Eintrittspreise für die Laga stehen zwar noch nicht fest, doch es ist geplant, an den 172 Laga-Tagen etwa 1000 Veranstaltungen anzubieten. Besucher haben bereits den Wunsch nach kinderfreundlichen Spielplätzen und anderen familienfreundlichen Einrichtungen geäußert, was die Veranstalter in ihre Planungen einbeziehen möchten.

Marijke Noy von der Laga gGmbh betonte die wichtige Verbindung zwischen Stadt, Land und Wasser, die im Rahmen der Landesgartenschau gefördert werden soll. Die Bedeutung von ehrenamtlicher Arbeit wurde während der Veranstaltung ebenfalls als zentral für die Gesellschaft hervorgehoben.

Ein Blick über die Grenzen

Landesgartenschauen haben in Deutschland eine lange Tradition und sind seit ihrer ersten Durchführung im Jahr 1980 ein Motor für nachhaltige Stadtentwicklung. In Baden-Württemberg beispielsweise steigern sie nicht nur die Lebensqualität in Städten und Gemeinden, sondern schaffen auch grüne Freiräume und fördern das bürgerschaftliche Engagement. Das Programm „Natur in Stadt und Land“, das 1996 von der Landesregierung beschlossen wurde, unterstützt jährlich Landesgartenschauen bis 2036, wobei das Land bis zu 50% der Investitionskosten übernimmt. Seit 1980 wurden über 870 Hektar Freiräume gestaltet und gesichert.

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Die Landesgartenschau in Kleve ist somit nicht nur ein lokales Ereignis, sondern Teil eines größeren Trends in Deutschland, der Städte und Gemeinden dazu anregt, sich nachhaltig zu entwickeln und bürgerschaftliches Engagement zu fördern. Die Unterstützung durch Fördermittel, wie sie auch in Kleve zur Verfügung stehen, zeigt, wie wichtig diese Veranstaltungen für die Entwicklung der ländlichen und städtischen Räume sind.

Für weitere Informationen können Sie die Quelle hier einsehen.