In der Stadt Kleve wird es im Jahr 2026 spannend für alle Fahrradliebhaber! Vom 25. Mai bis zum 14. Juni nimmt die Stadt am deutschlandweiten Stadtradeln teil. Ziel dieses Wettbewerbs ist es, Alltagswege klimafreundlich mit dem Fahrrad zurückzulegen. Unter dem Motto „Auf zwei Rädern ans Ziel – Klimaschutz im Kreis Kleve“ sind somit Bürger, Schüler und Arbeitnehmer aus Kleve herzlich eingeladen, sich zu beteiligen. Wer Lust hat, kann sich über die Webseite www.stadtradeln.de/kleve oder direkt in der Stadtradeln-App anmelden. Das Besondere: Jeder Beitrag zählt, egal ob täglich oder gelegentlich. Man kann einem Team beitreten oder selbst eines gründen – die Möglichkeiten sind vielfältig!
Besonders spannend ist die Rückkehr des landesweiten Schulradelns als Unterwettbewerb. Hierbei geht es darum, den Schülern eine gesunde Abwechslung zum bewegungsarmen Schulalltag zu bieten. Auch Bürgermeister Markus Dahmen hat seine Unterstützung für das Stadtradeln zugesagt und betont die Bedeutung des Projekts für den Klimaschutz. Schließlich setzt die Stadt Kleve auch Maßnahmen des Mobilitätsentwicklungskonzeptes um, wie den Bau einer neuen Radvorrangroute entlang des Spoykanals, die sich in der Endphase befindet und die Innenstadt mit Gewerbegebieten und Ortsteilen verknüpft.
Ein Wettbewerb mit Mehrwert
Das Stadtradeln ist nicht nur in Kleve ein großes Thema, sondern ein internationaler Fahrradwettbewerb. Initiativen wie diese motivieren Menschen dazu, die Vorteile des Radfahrens im Alltag zu erleben. Zwischen dem 1. Mai und dem 30. September wird dieser Wettbewerb ausgetragen, in dem Teilnehmer beruflich und privat so viele Kilometer wie möglich radeln. Am Ende werden die fahrradaktivsten Kommunen sowie die aktivsten Teams und Teilnehmenden prämiert. Der Spaß steht im Vordergrund, und es wird spielerisch zum Umstieg aufs Rad motiviert. Und ganz ehrlich – wer würde nicht gerne die frische Luft genießen, ohne sich Gedanken über Staus oder Parkplatzsuche zu machen?
Ein wichtiger Punkt für den Erfolg solcher Initiativen ist die Radinfrastruktur. Ohne gut ausgebaute Radwege und sichere Verkehrsbedingungen wird der Umstieg aufs Rad nicht dauerhaft gefördert. Deshalb sind auch Kommunalpolitiker eingeladen, am Stadtradeln teilzunehmen, um die Radfahrbedingungen vor Ort selbst zu erfahren. Zudem gibt es eine Plattform namens RADar!, über die Bürger Störstellen wie Schlaglöcher melden können. Das hilft den Kommunen, Verbesserungen vorzunehmen. Ein echtes Gemeinschaftsprojekt!
Förderung für Radverkehrsprojekte
Ein weiteres spannendes Thema ist die Förderung von Radverkehrsprojekten. Die Anträge für solche Projekte sind zweistufig und müssen innerhalb bestimmter Fristen eingereicht werden. Die erste Phase umfasst die Einreichung einer Projektskizze, die dann formal geprüft wird. Wer in der zweiten Phase zur Antragstellung aufgefordert wird, kann sich auf spezifische Hinweise zur Erstellung seines Antrags freuen. Die entsprechenden Anträge müssen ebenfalls online eingereicht werden. Das Ganze ist also gut strukturiert und bietet eine hervorragende Gelegenheit, die Radinfrastruktur weiter zu verbessern.
Gute Nachrichten für alle, die an der Entwicklung der Radverkehrsbedingungen interessiert sind! Die Durchführung solcher Projekte ist nicht nur kostengünstig, sondern auch mit geringem Aufwand möglich. In vielen Bundesländern gibt es sogar finanzielle Förderungen. Und so kann die Stadt Kleve nicht nur beim Stadtradeln glänzen, sondern auch langfristig die Bedingungen für Radfahrer weiter optimieren.